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KREMS. Zahlreiche Bäume im städtischen Auwald sind von Schäden durch Biber befallen. Das ergab die Durchforstung des Waldbestands in den vergangenen Jahren. In Zusammenarbeit mit Experten setzt die Stadt nun Schutzmaßnahmen.

V. l.: Johann Sandler (Bezirksbauernkammer) , Achim Jany (Maschinenring), Stadtrat Martin Sedelmaier und Georg Wölfl von der städtischen Liegenschaftsbewirtschaftung beim Lokalaugenschein in der Au. Foto: Stadt Krems

Die fortlaufende Durchforstung der städtischen Au hat ergeben, dass immer wieder Schäden durch Biber auftreten. Das Risiko durch beschädigte Bäume war nach Angaben des Magistrats zum Teil so groß, dass die Liegenschaftsbewirtschaftung ganze Bäume entfernen lassen musste.

Sicherheit und Tierschutz gewährleisten

„Die Erhaltung des Auwalds als natürlichen Naherholungsraum ist uns ein wichtiges Anliegen“, betont Stadtrat Martin Sedelmaier (ÖVP). „Der massive Biberbefall stellt uns daher vor eine große Herausforderung“, so Sedelmaier weiter. Bei sämtlichen Maßnahmen müsse es darum gehen, dass Sicherheit von Mensch und Natur mit dem Tierschutz in Einklang gebracht und der Biber nicht aus seinem natürlichen Lebensraum verdrängt wird.

Drahtgitterkörbe sollen Biber fernhalten

Aufbauend auf einer Expertenempfehlung des Landes und der Universität für Bodenkultur Wien wird die Stadt in den kommenden Wochen im Kremser Auwald geeignete Schutzmaßnahmen ergreifen. Konkret werden an den betroffenen Bäumen Drahtgitterkörbe angebracht.


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