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KREMS. Den Jüngsten zu vermitteln, was es heißt, behindert zu sein, hat sich der Kremser Behindertenbeirat vorgenommen. Für diese Initiative gab es nun die Auszeichnung „Vorbild Barrierefreiheit“ des Bildungswerks NÖ.

V. l.: Julia Saarinen, Therese Reimel (Bildungswerk NÖ), Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Gemeinderätin Jasmina Br?aninovi?, Ludwig Götzel, Christoph Stricker, Werner Rosenberger, Sabine Neusüß (Salzburg), Andreas Raderer, Hannes Zimmermann, Elisabeth Gavura, Gerhard Bruckner und Landesrat Ludwig Schleritzko. Foto: BhW Niederösterreich

Der Kremser Behindertenbeirat setzt sich aus Kremser Vereinen und Institutionen zusammen, die Menschen mit chronischen Erkrankungen und körperlichen Beeinträchtigungen Unterstützung bieten. Barrieren abbauen, Vorurteile aus der Welt schaffen und Berührungsängste beseitigen, ist auch das erklärte Ziel des Beirats unter der Leitung von Christoph Stricker. „Damit kann man nicht früh genug beginnen“, ist Stricker überzeugt und begab sich deshalb mit einer Abordnung des Gremiums auf Tour durch die städtischen Kindergärten, um die Kinder auf spielerische Weise mit dem Thema vertraut zu machen. Als Mittel zum Zweck diente dabei ein spezielles Malbuch „Mal anders“. Es enthält Motive, die zeigen, dass Behinderungen zu unserer Gesellschaft einfach dazugehören. Darüber hinaus versuchten die Kinder, sich mit verbundenen Augen und einem Taststock bzw. im Kinder-Rollstuhl fortzubewegen.

Malbuch im Rathaus erhältlich

„Barrieren zu beseitigen, ist unser gemeinsames gesellschaftliches Ziel. Daher wollen wir beispielhafte Projekte vor den Vorhang stellen“, betonten Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungswerk-Geschäftsführerin Therese Reimel bei der Preisverleihung. Das Malbuch „Mal anders“ ist eine Kooperation mit der Stadt Salzburg. Es ist erhältlich im Sozialamt Stadt Krems, Rathaus Krems, Obere Landstraße 4, 2. Stock, Zimmer 45.


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