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Das war“s dann wohl: Nach zwei 1:2-Auswärtsniederlagen en suite scheint der Meisterzug für Krems schon frühzeitig abgefahren. Zwölf Kilometer weiter östlich, in Grafenegg hängt der Fußballhimmel hingegen voller Geigen.

So jubelte der SV Haitzendorf über den ersten Saisonsieg mit dem Goldtorschützen Patrick Denk in Langenrohr. Die Grafenegger sollten vielleicht öfter ihre orange (Ersatz)Dress auspacken. Foto: Matthias Reisinger

Konnte man die knappe Niederlage in Kottingbrunn (inklusive Kremser Fan-Ausschreitungen) noch als „bittere Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten inklusive gegnerisches Siegestor in der Nachspielzeit“ abhandeln, so sitzt der Stachel beim SC Steinertor Krems nach dem 1:2 in Spratzern tiefer. Die Kogler-Truppe agierte vor allem vor Seitenwechsel äußerst schwach. Drei Minuten nach Wiederbeginn warf das 0:2 sehr rasch alle guten Vorsätze über den Haufen, zu mehr als das Anschlusstor von Christoph Fertl (65.) reichte es nicht. Eine verdiente Niederlage, doch in Krems will man trotz der zehn Punkte Rückstand auf Mannsdorf den Kopf nicht hängen lassen. Freitag gegen Nachzügler Würmla gibt“s die erste Chance zum Turn Around nach oben.

Beim SV Klement Haitzendorf strahlen sie momentan um die Wette: Vier Pflichtspiele (inklusive Cup) ohne Gegentor! Die Abwehr (neu formiert rund um Jaroslav Poliach) glänzt plötzlich als Prunkstück, ganz im Gegensatz zum Herbst (die 46 Gegentore sind noch immer Höchstwert in der Liga). Der allererste Saisonsieg (zu Ostern 1:0 in Langenrohr) und zuletzt das 0:0 gegen den - bis Ostern als Titelanwärter gehandelten - SV Leobendorf lassen optimistisch in die Zukunft blicken.

Die da heißt: am Freitag in Waidhofen und hier möglichst ohne gelber Karte bestehen, weil eine Woche drauf - am 17. April - kommt es zum ultimativen Heimspiel gegen Gaflenz. Und das sollte keiner versäumen.

Im Cup-Semifinale

Kein Problem hatten die Haitzendorfer im Viertelfinale des Nö Admiral-Cups mit dem Gebietsliga-Nachzügler Raabs. Das 2:0 stand schon nach 15 Minuten fest (Tore: Schuh 3., Halmer 15.) und bescherte der Klein-Truppe im Semifinale Purgstall, als Meister der 2. Klasse Alpenvorland jetzt wieder überlegener Tabellenführer in der 1. Klasse West. Purgstall eliminierte im Viertelfinale Rohrbach (2. Landesliga West). Gespielt wird am 26. April um 19.30 Uhr in Purgstall.


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