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Der letzte Spieltag in der 1. Landesliga hatte es in sich. Sowohl das Titelrennen, als auch der Abstiegskampf hätten nicht spannender sein können. Für den Kremser SC hat es nicht gereicht, so musste man nach einem 0:4 in Leobendorf dem frisch gebackenen Meister beim Feiern zusehen. Im Kampf um den Klassenerhalt konnte sich Rohrendorf mit einem Sieg retten, Haitzendorf muss nach einer Heimniederlage in die 2. Landesliga.

  1 / 2   Der KSC (r.: Simon Temper) unterlag im Meisterschatsfinale Leobendorf klar mit 4:0. Foto: www.ewald4rauscher.at

Spannung pur am 30. Spieltag in der höchsten niederösterreichischen Spielklasse. Drei Mannschaften hatten die Chance auf den Meistertitel, vier Mannschaften mussten um den Abstieg zittern. Mittendrin jeweils die drei Bezirksteams Krems, Rohrendorf und Haitzendorf.

Krems nach 0:4 nur Vierter

Mit nur zwei Punkten Rückstand auf das Leaderduo Leobendorf und Stripfing hielt Krems vor dem finalen Spieltag eine Minimalchance auf den Titel. Jedoch benötigte die Mannschaft von Frenkie Schinkels einen Sieg in Leobendorf und musste gleichzeitig auf eine Niederlage von Stripfing in Zwettl hoffen. Die Kremser hielten gegen die starken Leobendorfer lange ein 0:0, hatten aber natürlich die Information, dass Stripfing klar in Führung lag. Somit war der KSC aus dem Titelrennen. Die Leobendorfer legten am Ende einen Zahn zu und sicherten sich mit einem 4:0-Erfolg vor gut 1500 Zuschauern den Meistertitel und Aufstieg in die Regionalliga.

Rohrendorf dreht Spiel und bleibt erstklassig

Im Abstiegskampf mussten Haitzendorf und Rohrendorf um den Klassenerhalt bangen. Letztere hatten es jedoch in eigener Hand, gingen aber völlig verunsichert ins Auswärtsspiel in Ardagger. Zur Pause lag man mit 1:2 zurück. Doch Haitzendorf ging es im Heim-Duell gegen Langenrohr noch schlechter und ging mit einem 0:2 in die Pause. Rohrendorf konnte damit etwas beruhigter ans Werk gehen und dies war der Schlüssel zum Erfolg. Am Ende siegte die Voglsinger-Elf mit 4:2 und bleibt damit in der 1. Landesliga. Haitzendorf konnte dank eines Gruber-Doppelpacks noch ausgleichen, unterlag aber mit 2:3 und muss damit nach drei Jahren wieder in die 2. Landesliga absteigen.


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