Land plant Bau einer Unterführung am Zellerplatz
KREMS. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens möchte das Land Niederösterreich die B3 im Bereich Zellerplatz unter die Erde verlegen.

Schon jetzt stauen sich am Zellerplatz oft die Autos, in Zukunft ist durch den Bau von Landesmuseum und privater Zahnuni mit noch mehr Verkehr zu rechnen. Daher setzt sich das Land Niederösterreich nun für eine neue Verkehrslösung ein. „Es wird eine Unterführung kommen“, kündigte Landtagspräsident Hans Penz (ÖVP) bei einem Pressegespräch in Krems an.
„Die beiden Kreisverkehre sind keine Ideallösung und den Anforderungen nicht mehr gewachsen“, meint Penz. Durch den Bau des Parkdecks in der Yachthafenstraße sei künftig außerdem mit mehr Fußgängern in diesem Bereich zu rechnen. Daher plane das Land die Kreisverkehre durch eine Unterführung zu ersetzen. Eine entsprechende Machbarkeitsstudie ist Penz zufolge derzeit in Arbeit. Am 6. November sollen bei einem Gespräch zwischen Vertretern von Stadt und Land weitere Details geklärt werden.
Laut dem Kremser Finanzstadtrat Erwin Krammer (ÖVP) wird eine lokale Untertunnelung der B3 im Bereich Zellerplatz Richtung Feuerwehrzentrale angedacht. Die B3 in ganz Stein unter die Erde zu verlegen sei nicht finanzierbar. In die Planungen mit einbezogen werde außerdem die Anbindung der B3 an die Utzstraße, um eine direkte Zentrumsabfahrt zu erhalten.
Fertigstellung bis 2017Penz zufolge drängt die Zeit, denn die neue Unterführung soll möglichst zeitgleich mit der Eröffnung der Landesgalerie im Jahr 2017 fertiggestellt sein. Erste Schätzungen der Baukosten lägen bei rund fünf Millionen Euro.


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