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Kremser Arbeitnehmern bleiben heuer 27 Millionen Euro mehr

Claudia Brandt, 21.01.2016 14:24

BEZIRK KREMS. Die Steuerreform bringt den Arbeitnehmern in Stadt und Bezirk Krems laut ÖGB heuer rund 27 Millionen Euro mehr im Geldbörsel.

Freuen sich über die steuerliche Entlastung der Arbeitnehmer: die Kremser Arbeiterkammer-Bezirksstellenleiterin Doris Schartner, ÖGB-Regionalsekretär Rudolf Kernstock und ÖGB-Mitarbeiterin Elisabeth Huber (v. l.). Foto: Brandt

Mit Jahresbeginn trat die größte Steuerreform der vergangenen 40 Jahre in Kraft. ÖGB-Regionalsekretär Rudolf Kernstock spricht von einer „deutlichen Verbesserung für kleine Einkommensbezieher“. Trotzdem bedeute die Steuerreform eine Entlastung für alle Arbeitnehmer, betont die Kremser Bezirksstellenleiterin der Arbeiterkammer, Doris Schartner.

Kernstock zufolge können die rund 31.000 Arbeitnehmer in Stadt und Bezirk Krems heuer mit einer durchschnittlichen Entlastung von 829 Euro rechnen. In Summe blieben ihnen dieses Jahr rund 27 Millionen Euro mehr im Geldbörsel. Das Durchschnittseinkommen im Bezirk liegt laut Kernstock bei etwa 1900 Euro brutto.

Mehrere Maßnahmen sorgen dafür, dass den Arbeitnehmern ab sofort netto mehr Geld zur Verfügung steht. So wurde der Eingangssteuersatz von 36,5 auf 25 Prozent abgesenkt. Für all jene, die unter der Steuerfreigrenze von 11.000 Euro verdienen, wird die Negativsteuer von 110 auf maximal 400 Euro ausgeweitet. Kleinpensionisten kommen erstmals in den Genuss einer Steuergutschrift von maximal 110 Euro.

Mehr Geld für Familien

Für Familien wurde der Kinderfreibetrag von 220 auf 400 Euro aufgestockt. Wenn beide Eltern ein steuerpflichtiges Einkommen besitzen, können sie einen gesplitteten Kinderfreibetrag in Anspruch nehmen – dieser erhöht sich von 132 auf 300 Euro pro Elternteil. Beantragen Vater und Mutter den Kinderfreibetrag, so erhöht sich dieser auf insgesamt 600 Euro.


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