Arbeit am Stadtentwicklungskonzept geht in die heiße Phase
KREMS. Das „Stadtentwicklungskonzept 2030“ nimmt immer konkretere Formen an. In den kommenden Wochen sollen noch letzte Änderungen und Ergänzungen eingearbeitet werden, ehe das umfassende Leitbild im Februar dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt wird.

Einen Zwischenstand der aktuellen Ergebnisse in Sachen Stadtentwicklungskonzept 2030 präsentierte die Stadtgemeinde Krems vor wenigen Tagen bei einem Infoabend im Rathaus Stein. Auf Infotafeln wurden die einzelnen Ziele zu unterschiedlichen Themenbereichen präsentiert, die zuvor in mehreren Arbeitsgruppen definiert worden waren. Die endgültigen Ergebnisse sollen den Rahmen für die Entwicklung der Stadt in den kommenden 15 Jahren vorgeben. Laut Bürgermeister Reinhard Resch (SPÖ) ist das Entwicklungskonzept nicht nur projekt-orientiert, sondern es geht „um die große Vision dahinter“.
Laut Stadtbaudirektor Reinhard Weitzer haben Bildung und Kultur auch weiterhin große Priorität in der Stadtentwicklung. Bis zum Jahr 2030 sollen Bildung sowie Forschung und Entwicklung die zentralen Motoren für eine überdurchschnittliche Wohlstandsentwicklung in Krems sein. Auch die Umwelt- und Versorgungsqualität der Stadt soll Weitzer zufolge weiter aufgewertet und nachhaltig abgesichert werden.
Nach Aussage von Stadtchef Reinhard Resch wird die Bürgerbeteiligung in Krems künftig eine noch größere Rolle spielen. So soll heuer ein Leitfaden für ein entsprechendes Beteiligungsmodell erarbeitet werden.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden