Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

KREMS. Wie kann ein maßgeschneidertes Bürgerbeteiligungsmodell für Krems aussehen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der elften Zukunftskonferenz, die vor wenigen Tagen im Ferdinand-Dinstl-Saal der Kremser Bank über die Bühne ging.

Nach mehreren Vorträgen tauschten die Teilnehmer in zwei Workshops ihre Ideen zum Thema Bürgerbeteiligung aus. Foto: Brandt

„Über Jahre hinweg war die Zukunftskonferenz das Flaggschiff für die Bürgerbeteiligung in Krems“, erklärt Stadtbaudirektor Reinhard Weitzer. Auch dieses Jahr fanden sich wieder zahlreiche Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Bildung und Kultur sowie einige Privatpersonen zum Gedankenaustausch ein. Ziel war es dieses Mal, Ideen zu sammeln, wie Bürgerbeteiligungsprozesse künftig konkret aussehen könnten. Laut Bürgermeister Reinhard Resch (SPÖ) haben mehrere Städte in Österreich bereits eigene maßgeschneiderte Modelle entwickelt. Er selbst verstehe unter Bürgerbeteiligung „aktive Bürger, die sich wirklich einbringen“.

Politologin Rita Trattnig erläuterte, wie solche Beteiligungsprozesse erfolgreich funktionieren: „Eine hohe Qualität ist sehr wichtig, um Frust zu vermeiden“. Trattnig riet den Vertretern der Stadt unter anderem zu einer rechtzeitigen und persönlichen Einladung der Bürger sowie einer Rückmeldung der Ergebnisse an alle Beteiligten. Nicht zuletzt müsste die Verwaltung auch die erforderlichen personellen und finanziellen Ressourcen zur Verfügung stellen.

In zwei Workshops setzten sich die Teilnehmer der Konferenz schließlich mit der Frage auseinander, wie genau ein „Kremser Modell“ aussehen kann. Die Stadt beauftragt nach Angaben des Magistrats nun einen externen Experten, der basierend auf den Ergebnissen der Workshops nun ein entsprechendes Bürgerbeteiligungsmodell entwickeln soll.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Innovatives Start-up: Wenn aus Hühnermist neues Leben entsteht

Innovatives Start-up: Wenn aus Hühnermist neues Leben entsteht

WIESELBURG. Dem nachhaltigen Wirtschaften haben sich zwei Studenten am Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt verschrieben. Michael Daxböck ...

Tips - total regionalClaudia Brandt
Feierliche Eröffnung bei der Domäne Wachau

Feierliche Eröffnung bei der Domäne Wachau

DÜRNSTEIN. Die Winzergenossenschaft Domäne Wachau hat kürzlich einen modern gestalteten Shop in der Dürnsteiner Altstadt ...

Tips - total regionalClaudia Brandt
Neuer Gutscheinautomat bietet Geschenkidee für Kurzentschlossene

Neuer Gutscheinautomat bietet Geschenkidee für Kurzentschlossene

KREMS. Einkaufsgutscheine rund um die Uhr gibt es jetzt in der Kremser Innenstadt. Neben Mund-­Nasen-Schutzmasken und Desinfektionssprays ...

Tips - total regionalClaudia Brandt
Stromzähler haben bald ausgedient

Stromzähler haben bald ausgedient

BEZIRK KREMS. Ab Oktober tauscht die EVN-Tochter Netz NÖ in sämtlichen Haushalten die Stromzähler. Als erste Gemeinden im Bezirk ...

Tips - total regionalClaudia Brandt
Corona als Chance und Herausforderung für Niederösterreichs Skigebiete

Corona als Chance und Herausforderung für Niederösterreichs Skigebiete

NÖ/JAUERLING. Wirtschaftsbund-Funktionär Michael Reichl wurde erneut zum obersten Vertreter der niederösterreichischen Seilbahnbetreiber ...

Tips - total regionalClaudia Brandt
Neue Stromtankstelle in der Mitterau eröffnet

Neue Stromtankstelle in der Mitterau eröffnet

KREMS-MITTERAU. Eine Stromtankstelle der EVN wurde kürzlich in der Mitterau in Betrieb genommen. Sie befindet sich in der St.-Paul-Gasse ...

Tips - total regionalClaudia Brandt
Weitere Beiträge