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KREMS. Eine positive Bilanz der Steuerreform 2016 zogen Vertreter von SPÖ und Arbeiterkammer bei einem Presse­gespräch in Krems.

Freuen sich über eine niedrigere Steuerlast (v. l.): Arbeiterkammer-Bezirksstellen­leiterin Doris Schartner, Tanja Lepold mit Tochter Kimberly, Bürgermeister und SPÖ-Bezirksvorsitzender Reinhard Resch sowie die Kremser Sozialstadträtin und SPÖ-Stadtparteivorsitzende Eva Hollerer. Foto: Brandt

Mit einem Volumen von rund 5,2 Milliarden Euro ist Anfang Jänner die größte Steuerreform aller Zeiten in Kraft getreten. „Eine Entlastung für über sechs Millionen Menschen“, freut sich SPÖ-Bezirksvorsitzender Reinhard Resch. Die Steuerreform sei eine Initiative von Gewerkschaft, Arbeiterkammer und SPÖ gewesen. Letzte Entscheidungen seien bei der Regierungsklausur in Krems gefallen, erinnert der Stadtchef. Resch ist überzeugt, dass durch die Reform mehr Arbeitsplätze geschaffen werden.

Nach Angaben von Arbeiterkammer-Bezirkstellenleiterin Doris Schartner liegt die durchschnittliche Entlastung der Arbeitnehmer bei etwa 870 Euro im Jahr. Den rund 31.000 unselbstständig Beschäftigten im Bezirk Krems blieben daher jährlich insgesamt rund 25 bis 27 Millionen Euro mehr im Börsel.

Als ungerechtfertigt bezeichnet die Kremser SPÖ-Sozialstadt­rätin Eva Hollerer die Kritik, wonach sich die Bevölkerung die Steuersenkung selbst bezahlen müsste. Bei der Gegenfinanzierung spiele vielmehr der Kampf gegen den Steuerbetrug eine wesentliche Rolle. Doris Schartner räumt zwar ein, dass manche Steuervorteile gestrichen worden seien. Der Gewinn sei jedoch unterm Strich immer noch höher.

Konkretes Fallbeispiel

„Bei mir zahlt sich die Steuerreform aus“, freut sich Tanja Lepold aus Krems. Die Teilzeitbeschäftigte zahlt jetzt nach eigenen Angaben gar keine Lohnsteuer mehr. Zusammen mit der Steuerentlastung ihres Mannes blieben ihrer Familie jährlich rund 1000 Euro mehr zum Leben.


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Kremser
Kremser
23.03.2016 17:38

Da darf der Herr PÖ - Bürgermeister und SPÖ - Bezirksvorsitz

schon einen Monatslohn von den MitarbeiternInnen als „Monatsparkgebühr" wieder abzocken. Es soll nicht zu übermütig werden, das SPÖ-Wählerklientel! Was der Finanzminister Schelling gibt, nimmt der FPÖ - Förderverein des Dr. Resch wieder. Den Dr. Rosenkranz wird's freuen!


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