Bildung, Kultur, Kulinarik: Gozzoburg soll ein beliebter Treffpunkt werden
KREMS. Neues Leben soll ab Herbst 2017 in die Kremser Gozzoburg einkehren. Die IMC Fachhochschule Krems wird das Gebäudejuwel künftig für diverse Bildungs-, Forschungs- und Serviceeinrichtungen nutzen. Weiters soll es auch neue Angebote im Gastronomie- und Tourismusbereich geben. Vertreter von Stadt und Fachhochschule stellten das Revitalisierungskonzept jetzt bei einer Pressekonferenz vor.

Die Gozzoburg ist ein historisches und touristisches Juwel der Stadt Krems. Doch trotz einer umfangreichen Sanierung befand sie sich in den vergangenen Jahren weiter im Dornröschenschlaf und war für Besucher nur im Rahmen von Führungen zugänglich. Das soll sich nun ändern. Denn das mittelalterliche Wohn- und Arbeitpalais soll zu einem beliebten Treffpunkt für Studierende, Touristen und Einheimische werden.
Ab September 2017 wird die IMC Fachhochschule in die historischen Räumlichkeiten einziehen. Auf einer Fläche von etwa 1000 Quadratmetern sollen künftig Schulungsräume (unter anderem für den neuen Studiengang „International Wine Business“ und das Sprachenzentrum), Büros, ein Gastronomiebereich, eine Vinothek sowie Veranstaltungsräume entstehen. Auch die Terrasse mit Blick über Krems soll adaptiert werden. Die Gozzoburg soll außerdem weiterhin für kulturelle und touristische Zwecke genutzt werden.
Umbau für 1,8 Millionen Euro
Laut IMC-Geschäftsführerin Ulrike Prommer wird die Fachhochschule 1,5 Millionen in den Umbau des Gebäudes investieren. Weitere 300.000 Euro wendet die Stadt Krems für die Adaptierung des Restaurantbereichs auf. Die Fachhochschule selbst mietet die Räumlichkeiten für die kommenden Jahre 20 Jahre von der Stadt.
„Der Kreis schließt sich“
Erfreut über die Zusammenarbeit zeigt sich der Kremser Bürgermeister Reinhard Resch. Mit dem Einzug der Fachhochschule in die historischen Räumlichkeiten schließe sich der Kreis, denn bereits vor 749 Jahren seien hier die ersten Schüler unterrichtet worden. „Die Gozzoburg war der Wegbereiter für den heutigen Bildungsstandort Krems“, erklärt der Bürgermeister.


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