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KREMS. Seine Bundesländertour führte Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) auch nach Krems. Hier besichtigte er die Firma Stiefler, informierte sich über den Betrieb und den Wirtschaftsstandort Krems sowie über die Zusammenarbeit im Zentralraum St. Pölten.

  1 / 42   Der Kanzler beim Betriebsrundgang mit Claudia Hartmann, Sophie Stiefler und Geschäftsführer Walter Stiefler von der Firma Stiefler, Bürgermeister Reinhard Resch (vorne v. l.) und dem Kremser AMS-Chef Erwin Kirschenhofer (2. v. r.)

Nur wenige Monate nach seinem Amtsantritt besuchte Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) die Stadt Krems. In Begleitung von Bürgermeister Reinhard Resch (SPÖ), SPÖ-Landeschef und Bürgermeister Mathias Stadler aus St. Pölten, dem Kremser AMS-Chef Erwin Kirschenhofer und den Stadträten Erwin Krammer (ÖVP) und Wolfgang Chaloupek (SPÖ) war er knapp eineinhalb Stunden lang zu Gast bei der Firma Stiefler.

Ausführlicher Rundgang

Der Kanzler nützte den Betriebsrundgang, um mit zahlreichen Mitarbeitern zu sprechen und sich über die Produktionsmethoden des Unternehmens, welches im Bereich Oberflächenveredelung tätig ist, zu informieren. Geschäftsführer Walter Stiefler junior führte den hohen Gast über das Betriebsgelände.

Aufwertung der Lehre

Nach dem Rundgang hatte die Führungsspitze des Unternehmens noch Gelegenheit, ihre Wünsche an den Kanzler zu richten. In der lockeren Gesprächsrunde wurde schnell deutlich, dass der Familie Stiefler vor allem eine gesellschaftliche Aufwertung der Lehre ein großes Anliegen ist. Weitere Gesprächsthemen waren die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, die wirtschaftliche Situation der Stadt Krems und die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Krems und St. Pölten.

Kern: „Sehr beeindruckend“

Bürgermeister Reinhard Resch wertete den Besuch des Kanzlers als „Ehre und Auszeichnung für die Stadt“. Krems stellte er dem Regierungschef als pulsierende Bildungs- und Kulturstadt vor, in der eine „Aufbruchstimmung“ spürbar sei. Der Kanzler wiederum bedankte sich bei den Gastgebern und bezeichnete den Betriebsbesuch als „sehr beeindruckend“.


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