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BEZIRK KREMS. Der Gläubigerschutzverband Creditreform hat seine Insolvenzstatistik für das Jahr 2016 präsentiert. Im Vergleich zum Vorjahr waren in Stadt und Bezirk Krems deutlich weniger Privatpersonen zahlungsunfähig. Die Zahl der Unternehmenspleiten ist ziemlich konstant geblieben.

Die Insolvenzstatistik 2016 von Creditreform für Stadt und Bezirk Krems liegt vor – mit erfreulichen Ergebnissen für die Region. Foto: Wodicka

Die Insolvenzstatistik des Gläubigerschutzverbands Creditreform für das Jahr 2016 zeigt eine Trendumkehr bei den Unternehmenspleiten. Drei Jahre lang waren die Zahlen bundesweit deutlich rückläufig, im Jahr 2016 stiegen sie hingegen wieder um rund zwei Prozent. Besser als im Bundesdurchschnitt geht es hingegen den Firmen im Raum Krems. Mit 17 Unternehmenspleiten im Jahr 2016 blieb diese Zahl im Bezirk Krems im Vergleich zum Vorjahr unverändert. In der Stadt Krems mussten 2016 insgesamt 15 Unternehmen Insolvenz anmelden – ein Betrieb mehr als im Jahr zuvor. Niederösterreichweit sind die Unternehmenspleiten im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent gesunken.

Rückgang um 50 Prozent bei Privaten

Bundesweit waren im vergangenen Jahr fast sieben Prozent weniger Privatpersonen zahlungsunfähig als im Jahr 2015. Noch deutlich positiver fällt diese Entwicklung im Raum Krems aus. In der Stadt Krems mussten 2016 insgesamt 15 Bürger Insolvenz anmelden – um die Hälfte weniger als 2015. Im Bezirk Krems gaben 2016 zwölf Personen ihre Zahlungsunfähigkeit bekannt, fünf weniger als im Jahr 2015, was einem Rückgang von 29,4 Prozent entspricht. Niederösterreichweit stieg hingegen die Zahl der Privatinsolvenzen um 1,1 Prozent.


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