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KREMS. Aus 44 Betrieben setzt sich mittlerweile der Kremser Wirtschaftsbeirat zusammen. Bei einer Sitzung in der Wein- und Obstbauschule legten die Mitglieder der Interessensvertretung gemeinsam neue Ziele fest. Unter anderem will man den Bekanntheitsgrad der Organisation steigern.

Obmann Walter Stiefler (r.) führt den Wirtschaftsbeirat seit Anbeginn. Foto: Brandt
  1 / 3   Obmann Walter Stiefler (r.) führt den Wirtschaftsbeirat seit Anbeginn. Foto: Brandt

Was vor mehr zwölf Jahren als Idee bei der Zukunftskonferenz entstand und jahrelang als loser Zusammenschluss namhafter Betriebe geführt wurde, soll nun immer mehr auf strukturierte Beine gestellt werden. Seit Mai 2016 ist der Kremser Wirtschaftsbeirat nun als Verein organisiert und nochmal deutlich gewachsen. Bei einer Mitgliederversammlung wurden jetzt die weiteren Vorhaben festgelegt.

Ziele noch mehr nach außen tragen

Grundlage dafür bildeten zwei Workshops, in denen im Vorfeld zahlreiche neue Ziele erarbeitet wurden. Wertvolle Hilfe leisteten dabei auch Studierende der IMC Fachhochschule Krems, die eine Studie über den Wirtschaftsbeirat erstellt haben. Die wichtigste Erkenntnis: „Der Wirtschaftsbeirat muss seine Ziele und Beweggründe noch mehr nach außen tragen“, fasst IMC-Geschäftsführerin und Vorstandsmitglied Ulrike Prommer zusammen.

Die neuen Ziele im Detail

Obmann-Stellvertreter Stefan Tollinger (Brantner Walter GmbH) stellte den Mitgliedern die erarbeiteten Ziele vor: Durch eine stärkere Zusammenarbeit sollen bestehende und neue Betriebe gestärkt werden. Diverse Maßnahmen wie der Qualifizierungsverbund oder die Lehrstellenbörse sollen Arbeitsplätze schaffen und erhalten. Weiter sieht man sich als einen Motor der Stadtentwicklung und will laufend Verbesserungspotenziale aufzeigen. Ebenso soll der Wirtschaftsbeirat auch eine aktive und stetig wachsende Netzwerkplattform sein, die sich auch für neue und größere Unternehmen oder andere Wirtschaftsvereine öffnet. Zuguterletzt versteht man sich als Wirtschaftspartner der Politik.

Arbeitsgruppen gründen

„Wir wollen gesund und gezielt weiter wachsen“, erklärt Obmann Walter Stiefler. Der Beirat verstehe sich jedoch nicht als Konkurrenz zur Wirtschaftskammer, sondern arbeite mit dieser zusammen. In einem nächsten Schritt werden nun mehrere Arbeitsgruppen gebildet, in den konkrete Umsetzungsvorschläge festgelegt werden sollen.

„Stimme der Wirtschaft“

Seinen Dank für die bisher geleistete Arbeit übermittelte Bürgermeister Reinhard Resch (SPÖ), der seit kurzem auch selbst mit seinem Ambulatorium „Cardea“ Mitglied des Wirtschaftsbeirats ist. Der Beirat sei für die Stadt ein „konstruktiver Ansprechpartner“ und eine „nicht leise Stimme der Kremser Wirtschaft“.

Weitere Informationen:

www.wirtschaftsbeirat.at


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