Ex-SPÖler wechselt zu Bürgerliste UBK
KREMS. Die Bürgerliste UBK tritt bei der Gemeinderatswahl im Oktober unter ihrem neuen Namen „proKrems“ an. Mit dabei ist dann auch Josef Mayer, der die SPÖ in Unfrieden verlassen hat und derzeit als „wilder“ Mandatar im Gemeinderat sitzt.

Die UBK will sich inhaltlich und personell neu ausrichten. Künftig will man unter dem Namen „proKrems“ auftreten, erklärt Gemeinderat Adolf Krumbholz. Damit wolle man sich vom gleichnamigen Verein abgrenzen, aus dem die Bürgerliste einst hervorgegangen ist. Krumbholz und sein Gemeinderatskollege Josef Pachschwöll haben den Verein bereits vor drei Jahren verlassen.
„Möchte kein Parteisoldat sein“
Neu im Boot ist der momentan „wilde Gemeinderat“ Josef Mayer, der die SPÖ enttäuscht verlassen hat, nachdem er zuvor wiederholt nicht mit seinen Klubkollegen mitgestimmt hatte. „Ich möchte und werde kein Parteisoldat sein und werde mich keinem Klubzwang unterwerfen oder mich in meiner freien Meinungsäußerung einschränken lassen“, erklärt Mayer. Denn er habe einen Eid auf die Stadt Krems geleistet. Adolf Krumbholz sieht in Josef Mayer einen „Menschen mit Rückgrat“. Die UBK sei in jeder Hinsicht unabhängig und es gebe auch keinen Fraktionszwang.
„Einheitspartei SPÖVP“
Als oberstes Ziel nennt Josef Pachschwöll die absolute Mehrheit der „Einheitspartei SPÖVP“ zu brechen. Weiters wolle man sich für faire Gebühren, Transparenz und Bürgerbeteiligung einsetzen. Ihre politischen Ziele will die UBK ab sofort auch regelmäßig an Samstagen in der Fußgängerzone vorstellen.
„Wir sind sicher mehr als man denkt“
Bei der Wahl wird Adolf Krumbholz die Bürgerliste als Spitzenkandidat anführen. Über die Reihenfolge der weiteren Kandidaten werde noch beraten. Auch will man nicht verraten, wie viele Mitstreiter hinter der Gruppierung stehen. Nur so viel, erklärt Krumbholz: „Wir sind sicher mehr als man denkt“.


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