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Leserartikel Martin Grob, 02.05.2017 14:58

Krems. Die Hochschülerschaft der IMC Fachhochschule präsentierte kürzlich in Kooperation mit der Radlobby Krems ein verkehrstechnisches Gutachten zum Radfahren gegen die Einbahn in der Alauntalstraße. Das vorgestellte Konzept sieht den Wegfall von 21 Stellplätzen vor. Die Stadt Krems verfolgt indessen andere Ziele.

Stellten ihr Konzept vor: der Vorsitzende der FH-Vertretung an der IMC Fachhochschule Krems, Florian Pacher, Jakob Pachschwöll von der Radlobby Krems und Ulrich Leth von der Technischen Universität (TU) Wien (v. l.). Foto: Grob

Florian Pacher ist Vorsitzender der FH-Vertretung am IMC Krems. Er ist mit der aktuellen Situation unzufrieden. Die Studierenden müssten einen Umweg von über 600 Metern auf sich nehmen, wenn sie mit dem Fahrrad zwischen den beiden Standorten der Fachhochschule am Campus und in der Piaristengasse pendeln müssen. Er präsentierte ein verkehrstechnisches Gutachten, erstellt von Ulrich Leth von der TU Wien, und lud dazu auch die Radlobby Krems ein.

Parkplätze nicht ausgelastet

Das Konzept zum Radfahren gegen die Einbahn sieht neben kleinen baulichen Maßnahmen auch den Wegfall von 21 der insgesamt 130 Stellplätze in der Alauntalstraße vor. Diese sind laut einer Erhebung aus dem Gutachten ohnehin nur zu 60 Prozent belegt.

Stadt lehnt Vorschlag ab

In einer Stellungnahme der Stadt Krems heißt es, dass derzeit an einer anderen Lösung gearbeitet werde, die eine Radverbindung zwischen Zentrum und Campus über die Kasernstraße ermöglichen soll. Das Radfahren gegen die Einbahn hat aus Sicht der Stadt zwei schwerwiegende Nachteile: einen gefährlichen Kreuzungspunkt zwischen Stadtgraben und Alauntalstraße sowie den Verlust von 21 zentrumsnahen Parkplätzen. Daher werde dieser Vorschlag nicht weiter verfolgt.


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