Rauschende Ballnacht am Campus Krems
KREMS. Über 1.300 Gäste feierten am Campus-Ball Krems. Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) eröffnete gemeinsam mit den Gastgebern – Donau-Universität Krems, IMC Fachhochschule Krems und Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften – das Spektakel.

Zahlreichen prominente Gäste aus Bildung und Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, Kunst und Kultur beehrten vergangenen Samstag den mittlerweile dritten Campus-Ball in Krems. Friedrich Faulhammer von der Donau-Universität Krems, Geschäftsführerin Ulrike Prommer von der IMC Fachhochschule Krems, Rektor Rudolf Mallinger von der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften sowie Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eröffneten die Veranstaltung nach einem fulminanten Orchester-Auftakt mit einem Defilee der mehr als 140 Ehrengäste.
Eröffnung mit „Dirty Dancing“
In goldenes Licht getaucht und mit einem Teppich in Magenta ausgelegt verwandelten sich die Promenade, der Ballroom, die Clubbing-Area sowie die verschiedenen Lounges wieder in einen In- und Outdoor-Ballsaal. Die Eröffnungsshow übernahm wie im Vorjahr die mehrfach international ausgezeichnete Tanzwerkstatt Hippmann mit einer Tanz-Einlage zur Musik des Filmklassikers „Dirty Dancing“. Musikalisch durch den Abend im Ballroom führte das Ballorchester Black & White. Um Mitternacht lud die Tanzschule Hippmann zur beliebten Publikums-Quadrille.
Neue Klangwelten: Musik trifft auf Wissenschaft
In der „NÖ Science Lounge“ genossen die Ballgäste die unterhaltsame Musik des Jazz-Quartett der Universität Wien. Auf der Showbühne vor der Lounge wurden völlig neue Tonwelten erschaffen: Klassische Instrumente wie E-Geige, E-Chello oder E-Gitarre trafen auf ungewöhnliche Klangquellen aus der Wissenschaft wie der „Laserharp“ oder dem „Theremin“. Musiker zauberten gemeinsam mit Wissenschaftstreibenden des „Science Pools“ ein akustisches Erlebnis der besonderen Art. Unter dem Motto „All that´s Jazz“ unterhielt des Kremser Musiker Klaus Bergmaier seine Gäste in der Piano-Lounge. In der Clubbing-Area sorgte DJ Sustep an den Turntables für Stimmung und erfreute die Ballgäste bis 4 Uhr früh mit seinem Musikmix.
Zum Dialog einladen
Für Rektor Friedrich Faulhammer von der Donau-Universität gehört der Campus-Ball Krems bereits zum Fixpunkt im Veranstaltungskalender der Wachau: „Bildung, Wissenschaft und Forschung – und damit die Einrichtungen am Campus-Krems – sind ein wichtiger Teil der Gesellschaft. Mit dem Campus-Ball Krems wollen wir hier ein Zeichen setzen und einen Rahmen schaffen, der auch im festlichen Ambiente zum Dialog einlädt. Der Ball bietet eine Gelegenheit, um Wissenschaft, Bildung und Region in einem ganz besonderen Ambiente miteinander zu verknüpfen“.
Fruchtbare Zusammenarbeit
Rudolf Mallinger von der Karl Landsteiner Privatuniversität betont die hervorragende Zusammenarbeit der drei Einrichtungen: „Das Schöne an diesem Ball ist, dass er die drei Institutionen am Campus Krems in einer Veranstaltung zusammenbringt. Damit führen wir erfolgreich fort, was wir abseits des Festparketts tagtäglich beweisen: Die drei Einrichtungen mit ihren Bildungs- und Forschungsangebot ergänzen sich ideal. Wir arbeiten in dieser Vielfalt gezielt zusammen und nutzen die gemeinsamen Potenziale. Der Campus-Ball Krems beweist nicht zuletzt, wie fruchtbar diese interuniversitäre Zusammenarbeit ist.“
Besonderer Gästemix
Geschäftsführerin Ulrike Prommer von der IMC Fachhochschule sieht mehrere Faktoren, die den Campus-Ball Krems zu etwas Besonderem machen: „Wir sind hier in der lebenswertesten Stadt Österreichs, in Krems. Meines Erachtens sind wir auch am schönsten Campus des ganzen Landes. Das Besondere ist aber dieser Gästemix. Es sind sehr viele Partner aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung aller drei Institutionen hier. Es sind auch viele Studierende, Lehrende und eben Kremserinnen und Kremser da. Es freut mich aber besonders, dass ebenso viele Absolventen am Ball sind, die zurückkehren, um bei dieser Gelegenheit mit uns zu feiern.“
Land investiert weiter in Wissenschaft
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner resümiert die Anstrengungen des Landes Niederösterreich in den Aufbau der Wissenschaftsachse und sieht ihre Vision neben der weiteren Entwicklung der Lehr- und Forschungsstandorte vor allem in der Nachwuchsförderung: „600 Millionen Euro haben wir in den letzten 20 Jahren eingesetzt. In den nächsten Jahren werden wir weitere 300 Millionen Euro in den Bereich der Wissenschaft investieren. Mein Ziel ist es vor allem, in den nächsten Jahren die Kinder und Jugendlichen zur Wissenschaft zu bringen. Denn gerade in der Wissenschaft liegt die größte Innovationskraft.“ Forschen und Feiern stehen für die Landeshauptfrau in keinem Widerspruch: „Am Campus wird intensiv geforscht und gelehrt. Und wer hart arbeitet, darf auch feiern.


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