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Landtagswahl: Gisela Lebenbauer von den NEOS fordert mehr Transparenz

Leserartikel Martin Grob, 10.01.2018 12:29

Krems. Zum ersten Mal treten die NEOS am 28. Jänner bei Landtagswahlen in Niederösterreich an. Listenerste für den Bezirk Krems ist die 43-jährige Fachärztin für Psychiatrie Gisela Lebenbauer. Sie möchte gemeinsam mit ihrer Partei ein „Zeichen für mehr Wahlfreiheit in Niederösterreich“ setzen.

  1 / 2   Gisela Lebenbauer ist Fachärztin für Psychiatrie und tritt für die NEOS als Wahlkreislistenerste im Bezirk Krems bei den Landtagswahlen an. Foto: NEOS

In Niederösterreich erreichten die NEOS bei den vergangenen Nationalratswahlen im Herbst 4,8 Prozent der Stimmen. Aufgrund der Vier-Prozent-Hürde hätte dieser Stimmenanteil für den Einzug in den niederösterreichischen Landtag gereicht. Entsprechend zuversichtlich ist auch die Wahlkreislistenerste für den Bezirk Krems, die Fachärztin für Psychiatrie, Gisela Lebenbauer. „Wenn es eine junge Bewegung wie NEOS, mit einem ganz kleinen Budget, schafft, in den Landtag einzuziehen, wäre das ein gewaltiges Zeichen für mehr Wahlfreiheit in Niederösterreich“, so die alleinerziehende Mutter einer Tochter.

Schuldenrucksack ablegen

Sie hofft darauf, dass es Menschen gibt, die Niederösterreich „verbessern und positiv verändern“ möchten. „Eines unserer Hauptthemen ist der enorme Schuldenrucksack, den die Menschen in unserem Bundesland tragen müssen. Das Neujahrsbaby ist bereits mit 5000 Euro Schulden auf die Welt gekommen. Dieser Schuldenberg beeinträchtigt die Zukunft von uns allen“, so Lebenbauer.

Sparen und in Bildung, Gesundheit und Infrastruktur investieren

Die NEOS fordern deshalb eine Schuldenbremse in der Landesverfassung und mehr Transparenz bei den Ausgaben um „einen verantwortungsvollen und sinnvollen Umgang damit zu erreichen“. Das eingesparte Geld soll in Bildung, Gesundheit und verbesserte Infrastruktur investiert werden. Gisela Lebenbauers persönliche „Lieblingsthemen“ sind Transparenz bei der Einnahmen- und Ausgabenkontrolle, die Abschaffung des „Zwangs-Proporz“ und eine Beschränkung der Amtszeit auf zehn Jahre.


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