Lokalaugenschein in der Wachau mit Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ)
WACHAU. Auf einer Länge von rund 40 Kilometern, zwischen den Städten Krems und Melk gelegen, bildet die Wachau als Teil des europaweiten Schutzgebietsnetzes NATURA 2000 einen neuralgischen Punkt der Naturwelt an der Donau. Hier nimmt der Fluss seinen ganz eigenen Weg durch die Granit- und Gneislandschaft der Böhmischen Masse und belebt mit seinem Wasser eine einzigartige Kultur- und Naturlandschaft.

Seit vielen Jahren setzt viadonau in den LIFE-Projekten der Europäischen Union gezielt darauf, das Naturjuwel der Wachauer Donaulandschaft langfristig zu schützen und nachhaltig weiterzuentwickeln – wie seit 2015 mit LIFE+ Auenwildnis Wachau – ein Projekt mit unschätzbarem Mehrwert für Mensch (Naherholungsgebiet), Natur (Lebensraum für Fauna und Flora) und Sicherheit (Retentionsraum im Hochwasserfall) am frei fließenden Strom.
Am 6. August lud viadonau Bundesminister Norbert Hofer und Landeshauptfraustellvertreter Stephan Pernkopf zu einem Lokalaugenschein in eine der schönsten Flussregionen Österreichs. Auf dem Programm: der Besuch des neu angebundenen Nebenarms bei Rührsdorf-Rossatz.
Seit 2000 ist die Wachau auf der Liste des UNESCO Weltkultur -und Naturerbes. Der Schutz dieser wunderschönen Region an einer der beiden letzten freien Fließstrecken der österreichischen Donau dient nicht nur Umweltinteressen, sondern ist auch für die Freizeit- und Tourismuswirtschaft von immenser Bedeutung. Mit ihrer außergewöhnlichen Lebensraumvielfalt von trockener Terrassenlandschaft bis zur dynamischen Flusslandschaft weist sie ein besonders großes und bedeutendendes Umwelt- und Naturschutzpotenzial auf.
Sichere Lebensräume für Pflanzen- und Tierwelt
„Integrative Entwicklungsprojekte wie LIFE+ Auenwildnis Wachau verfügen über einen wertvollen Mehrfachnutzen. Sie gestalten sichere Lebensräume für die Pflanzen- und Tierwelt, die auch für Menschen einen kostbaren Naherholungsraum bilden. Gleichzeitig werden wichtige Retentionsräume für den Hochwasserfall geschaffen. So kreieren wir sichere Zukunftsperspektiven für die Natur ebenso wie für Mensch und Wirtschaft im einzigartigen Umfeld der Donau“, streicht Bundesminister Hofer den unschätzbaren Mehrwert des LIFE+-Projekts heraus.
Vielfältige Naturregion nah am Fluss
„Gerade bei Renaturierungsprojekten ist Kontinuität besonders wichtig. Nur wenn wir in dieser vielfältigen Naturregion weiterhin nah am Fluss und seiner Natur entwickeln, können wir ihre Schönheit und ihren großen Wert für Mensch und Natur langfristig erhalten. Diesen Ansatz verfolgen wir im gesamten österreichischen Donauraum. So setzen wir neben LIFE+ Auenwildnis Wachau zum Beispiel auch an der Unteren March auf nachhaltige Renaturierung über die Ländergrenzen hinweg“, ist Niederösterreichs LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) überzeugt.


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09.08.2018 01:19
Welche Aufgabe hatte der Verkehrsminister bei diesem Lokalaugenschein?