Impulsgeber für die Region: „Kaffa & Kommii“ wird Tor zur Landstraße
KREMS. Dem Einkaufszentrum am Steiner Tor steht ein großer Umbruch bevor. Wie zuletzt in der Tips berichtet, wird das Haus umgebaut und soll im März 2019 mit einem neuen Konzept an den Start gehen. Kürzlich wurde der neue Name “Kaffa & Kommii am Steinertor„ vorgestellt.

„Das Steiner Tor war nie ein richtiges Einkaufszentrum“, sagt Inhaber Othmar Seidl bei der Präsentation des neuen Detailkonzepts. Er identifiziert drei Probleme, die mit dem Haus verbunden sind. Zunächst wurde dem Gebäude mit dem Abbruch des Brauhofsaals 1992 „die Seele herausgerissen“. Danach ein Einkaufszentrum daraus gemacht, das nie mehr als eine Durchgangspassage in die Innenstadt war. Somit sei auch der Name gänzlich unpassend gewesen.
Einen neuen Weg gehen
Bei der Umgestaltung geht man nun einen völlig anderen Weg. Der Manager Julian Seidl und Sebastian Streibel vom Studio Ideenladen sollen für die Übergabe an eine junge Generation stehen. Das betrifft nicht nur den Namen „Kaffa und Kommii am Steinertor“, der bereits auf den ersten Blick polarisiert. „Kaffa“ steht für den Käufer und „Kommii“ steht für einen kaufmännischen Angestellten oder Handlungsgehilfen. „Wir wollen kein Einkaufszentrum, sondern ein Impulsgeber für die ganze Region sein“, so Streibel, der kreative Kopf hinter dem neuen Konzept. Nach dem Umbau und der Wiedereröffnung im März 2019 soll das „Kaffa und Kommii“ ein Ort sein, der zum Verweilen einlädt. „Wir sind künftig das Tor zur Landstraße, das Tradition mit einem modernen Touch verbindet und wirklich alle anspricht“, verspricht Streibel. Zum Erfolg beitragen soll auch die hohe Kundenfrequenz des „Hofbräu am Steinertor“ mit 40.000 Gästen pro Monat.
Geschichte einbinden
Künftig wird auch die Geschichte des Hauses eine wesentliche Rolle spielen. Die historische Stadtmauer dient als zentraler Punkt und bauliche Referenz. Graue Schieferböden, Holzoptik an den Geschäftsfassaden und die Farbe Gold bringen ein spezielles Flair in das Gebäude. Auch im Hintergrund wird viel passieren: Die Haustechnik wird auf den neuesten Stand gebracht und die WC-Anlage übersiedelt künftig unter die Rolltreppe. „Das Alte muss raus aus den Köpfen. Wir wollen für die Kremser etwas Schönes schaffen“, sagt Julian Seidl. Schließlich sei die Neuausrichtung des „Kaffa & Kommii“ für Familie Seidl ein Herzensprojekt.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden