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KREMS. Der Hochschulstandort Krems soll weiter wachsen. Das Land Niederösterreich investiert in den kommenden Jahren 69 Millionen Euro in den Campus-Ausbau. Auch der Bund wird seinen Finanzierungsanteil deutlich erhöhen. Dies gaben Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und Bildungsminister Heinz Faßmann (parteilos) bei einer Pressekonferenz in der Donau-Universität bekannt.

  1 / 3   V. l: Karl Ennsfellner (Geschäftsführer der IMC FH Krems), Thomas Ratka (Vizerektor für Lehre und wissenschaftliche Weiterbildung der Donau-Universität Krems), Viktoria Weber (Vizerektorin für Forschung der Donau-Universität Krems), Ulrike Prommer (Geschäftsführerin der IMC FH Krems), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bundesminister Heinz Faßmann und Rudolf Mallinger (Rektor der Karl Landsteiner-Privatuniversität). Foto: NLK Filzwieser

„Wir wollen den Wissenschafts- und Forschungsstandort Krems auf höchstem Niveau weiterentwickeln“, erklärt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Land und Bund haben daher drei Schwerpunkte gesetzt, die den Campus Krems weiter stärken sollen. Großes Augenmerk gilt dabei der Donau-Universität, in die das Land laut Mikl-Leitner 18 Millionen Euro investiert. Mit dem Geld soll das Universitätsgebäude umfangreich renoviert werden, unter anderem wird in den Klima- und Energiebereich sowie in die Barrierefreiheit investiert.

Neuer Gebäudekomplex                                       

Insgesamt 45 Millionen Euro steckt das Land in den kommenden Jahren außerdem in den Campus-Ausbau. Die Zusammenarbeit zwischen Donau-Universität, IMC Fachhochschule und Karl Landsteiner Privatuniversität wird weiter forciert. Neben dem Gebäude der privaten Medizinuni entsteht daher ein weiterer Gebäudekomplex mit Lehrsälen und Labors, den sich alle drei Einrichtungen teilen. „Es handelt sich hierbei um teure Gerätschaften die von allen drei Hochschulen genutzt werden“, so die Land.

Mittel für klinische Forschung 

Ausgebaut werden soll Mikl-Leitner auch die klinische Forschung. Aktuell kooperieren die Landeskliniken Krems, St. Pölten und Tulln mit der Karl Landsteiner Privatuniversität. Für einen entsprechenden Ausbau der Landeskliniken stellt das Land nun sechs Millionen Euro zur Verfügung. Denn gerade im medizinischen Bereich seien Fachkräfte nötig.

Mehr Geld für Donau-Uni 

Doch auch der Bund verpflichtet sich in einer neuen Vereinbarung, in Zukunft mehr finanzielle Mittel für die Donau-Universität zur Verfügung zu stellen. In der Periode von 2019 bis 2021 soll dieser Betrag laut Bildungsminister Heinz Faßmann um zehn Millionen Euro auf insgesamt 40 Millionen Euro aufgestockt werden. Die Donau-Universität besitzt laut Faßmann ein Alleinstellungsmerkmal: „Sie ist bundesweit die einzige öffentliche Universität, die sich auf die Weiterbildung von Berufstätigen und Wiedereinsteigern spezialisiert hat“.

Rechtliche Gleichstellung

Weiters verkündete Faßmann, dass die  Donau-Uni nun außerdem in das Universitätsgesetz aufgenommen wird. Mit diesem Schritt soll die Zusammenarbeit mit den anderen 21 österreichischen Universitäten vereinfacht werden. „Diese Aufnahme hat sich die Donau-Universität verdient“, ergänzte Mikl-Leitner. 


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