Berger-Grabner neue Bundesrätin
KREMS. Die Region Krems hat mit Doris Berger-Grabner eine neue Vertreterin im Bundesrat. Die FH-Professorin wurde kürzlich vom NÖ Landtag in ihr neues Amt gewählt.

Die Frage, welcher Politiker aus der Region das frei gewordene Bundesratsmandat der ÖVP übernimmt, ist geklärt. Vor wenigen Tagen wurde die Kremser Wirtschaftsprofessorin Doris Berger Grabner vom NÖ Landtag in ihr neues Amt gewählt. Sie folgt damit der Kremserin Sandra Kern nach, die ihr Mandat nach einem Autounfall unter Alkoholeinfluss zurückgelegt hatte. Bei dem Unfall am 28. Dezember auf der S33 waren zwei Menschen verletzt worden.
Neueinsteigerin in der Politik
Für Doris Berger-Grabner ist es das erste politische Mandat. Die 41-Jährige ist stellvertretende Obfrau der ÖVP Ortsgruppe Krems Mitte und hatte in der Vergangenheit bereits für den Nationalrat und den Gemeinderat kandidiert. Die zweifache Mutter hat das BG Rechte Kremszeile besucht und an der Wirtschaftsuniversität Wien studiert. Nach verschiedenen Stationen in der Privatwirtschaft wechselte sie in Forschung und Lehre. Heute arbeitet sie als externe Lektorin der Donauuniversität Krems und ist Professorin im Department Business an der IMC Fachhochschule Krems.
„Mutiger Schritt“
„Für eine politische Funktion braucht es auch Mut. Und diesen mutigen Schritt habe ich getan, weil es mir ein Anliegen ist mich für politische Themen stark zu machen und etwas zu bewegen“, begründet sie ihren Wechsel in die Politik. Ihre Kompetenzen möchte Berger-Grabner vor allem in den Ausschüssen einbringen, allen voran Wissenschaft und Forschung, Familie und Sport. Außerdem will sie sich für Bürgerinitiativen stark machen und die Interessen der Niederösterreicher im Bund vertreten.


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