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Krems. Wechsel an der Spitze der NÖ Gebietskrankenkasse (NÖGKK): Manfred Kolar geht mit 1. Juli in Pension und übergibt die Leitung des Kremser Service Centers an René Peter.

Der langjährige Kremser Service-Center-Leiter Manfred Kolar (Mitte) mit seinem Nachfolger René Peter (l.) und NÖGKK-Direktor Günter Steindl. Foto: NÖGKK

„Der Abschied wird mir schwer fallen“, erzählt Manfred Kolar. Er kam einst nach der Handelsschule zur NÖGKK, wo er 38 Jahre in den verschiedensten Funktionen tätig sein sollte. Unter anderem war er acht Jahre Beitragsprüfer in Krems und 13 Jahre stellvertretender Leiter des Service Centers in St. Pölten. Zuletzt leitete er acht Jahre lang das Kremser Service Center. Mit 1. Juli geht der 60-jährige Obermeislinger nun in Pension und übergibt sein Amt an René Peter.

Krems hat Alleinstellungsmerkmal

Stolz ist Manfred Kolar, dass der NÖGKK-Standort unter seiner Leitung zum Kompetenzcenter für das Wiedereingliederungsgeld und das Rehageld wurde. Entsprechende Anträge aller Versicherten aus ganz Niederösterreich werden seither in Krems bearbeitet. „Es funktioniert wirklich hervorragend“, freut sich Kolar.

Wiedereingliederungsgeld ist gefragt

Speziell das Wiedereingliederungsgeld werde verstärkt angenommen. Anspruch darauf hätten Versicherte, die krankheitsbedingt zunächst nicht wieder Vollzeit, aber zumindest Teilzeit arbeiten könnten. Seit der Einführung im Juli 2017 habe man bereits 836 Anträge bewilligt, berichtet Kolar.

Zeit für Familie und Politik

Schwer fällt dem scheidenden Chef vor allem der Abschied von seinem „harmonischen Team“, das ihm die Führung leicht gemacht habe. Sein Dank gilt auch Gattin Annemarie, die ihm in den all den Jahren den Rücken frei gehalten habe. Nun freut sich der angehende Pensionist, wieder mehr Zeit für gemeinsame Aktivitäten sowie die einjährige Enkeltochter zu haben. Außerdem arbeitet er weiterhin als SPÖ-Gemeinderat in Gföhl.


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