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BEZIRK KREMS. Die Arbeitsmarktbilanz für das Jahr 2019 übertrifft die Erwartungen deutlich. So beträgt die Arbeitslosenquote in Stadt und Bezirk Krems 6,1 Prozent und unterbietet damit die Quote aus dem Vorjahr erneut um 0,7 Punkte.

Der Kremser AMS Bezirksstellenleiter Erwin Kirschenhofer zieht Bilanz. Foto: B.V. Lachner, www.photosandmore.at

„2019 haben wir mit einer Arbeitslosenquote von 6,1 Prozent den positiven Trend der letzten beiden Jahre fortgesetzt und die niedrigste Arbeitslosenquote seit zehn Jahren erreicht“, freut sich der Kremser AMS-Bezirksstellenleiter Erwin Kirschenhofer. Man liege damit deutlich unter dem Landesschnitt von 7,5 Prozent. Verbunden sei diese Entwicklung mit einem weiteren Wachstum der Beschäftigtenzahl: „Durch den Zuwachs um 1,2 Prozent oder rund 500 Beschäftigte, werden wir mit insgesamt etwa 33.400 unselbständig beschäftigten Personen einen neuen Höchstwert erreichen“, berichtet Kirschenhofer weiters.

Deutlicher Rückgang

Rund 2.180 Personen sind im Jahresdurchschnitt 2019 arbeitslos gewesen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies beim Bestand der arbeitslosen Personen sogar einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 9,4 Prozent. Von der positiven Arbeitsmarktentwicklung profitierten Männer und Frauen in etwa gleich stark.

Mehr freie Stellen besetzt

„Wir haben gemeinsam mit den Sozialpartnern die immer noch große Arbeitskräftenachfrage der heimischen Wirtschaft genutzt, um unseren Vermittlungsaufgaben rasch und konsequent nachzukommen“, bilanziert Kirschenhofer. So konnten 2019 rund 15 Prozent mehr freie Stellen mit einer passenden Arbeitskraft besetzt werden als im Vorjahr. Gleichzeitig konnten in diesem Jahr etwa 4.300 Personen ihre Arbeitslosigkeit mit Unterstützung des AMS wieder beenden.

Weniger Jugendliche ohne Job

Das dritte Jahr in Folge ist es laut Kirschenhofer zudem gelungen, die Arbeitslosigkeit unter jungen Menschen im Bezirk Krems zu senken. Im Jahresschnitt seien 222 Jugendliche arbeitslos gemeldet gewesen, was ein Minus von 11,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeute.

Weniger Langzeitarbeitslose

Von der günstigen Entwicklung am Arbeitsmarkt haben auch Langzeitarbeitslose profitiert. Ihre Zahl sank um 71 auf 412 Personen im Jahresdurchschnitt, was ein Minus von 14,6 Prozent bedeutet.


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