Altstoffsammelzentren wieder offen - es gelten jedoch besondere Regeln
BEZIRK KREMS. Seit 14. April halten das Altstoffsammelzentrum in der Stadt Krems sowie die Wertstoffsammelzentren im Bezirk Krems wieder Pforten wieder offen. Kunden müssen jedoch die Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus unbedingt einhalten und sollten aktuell auf größere Entrümpelungsaktionen verzichten.

Mit der schrittweisen Lockerung der Covid-19-Ausgangsbeschränkungen möchte die Stadt Krems ihren Bürgern die Möglichkeit geben, das Altstoffsammelzentrum Rechte Kremszeile (ASZ) wieder zu nutzen. Am Dienstag, 14. April, nahm das ASZ daher wieder seinen Betrieb zu den regulären Öffnungszeiten auf. Auch die Wertstoffsammelzentren des Gemeindeverbands im Bezirk Krems haben seit gestern wieder wie gewohnt geöffnet.
Schutzmaske und Handschuhe verwenden
Allerdings müssen sämtliche Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Das heißt, wer seine Abfälle im ASZ Krems entsorgen möchte, muss unbedingt einen Mund-Nasenschutz und Handschuhe (Arbeits- oder Einweghandschuhe) tragen. Außerdem ist der Mindestabstand von einem Meter zu anderen Besuchern beziehungsweise Mitarbeitern zu berücksichtigen. Geöffnet ist zu den regulären Öffnungszeiten (Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag von 8 bis 16 Uhr).
Strengere Regeln im Bezirk
Noch strenger handhabt der Gemeindeverband die Vorkehrungsmaßnahmen in seinen Wertstoffsammelzentren im Bezirk Krems. Hier ist eine Blockabfertigung vorgesehen, denn es werden maximal drei Fahrzeuge gleichzeitig auf das Gelände gelassen. Die Kunden sollen im Wartebereich ihr Fahrzeug nicht verlassen und ihre Abfälle bereits zuhause vorsortiert haben. Maximal zwei Person dürfen fürs Entladen das Fahrzeug verlassen. Auch hier gilt die Schutzmaskenpflicht sowie die Einhaltung des Mindestabstands zu anderen Personen. Angehörigen von Risikogruppen wird der Zutritt verwehrt.
Entrümpelungsaktionen aufschieben
Bereichsleiter Roland Dewisch richtet dennoch eine Bitte an die Kremser Bürger: „Helfen Sie uns, einen großen Ansturm an den ersten Öffnungstagen zu vermeiden und verschieben Sie bitte große Entrümpelungsaktionen auf die Zeit nach der Krise.“ Bei zu großem Personenandrang seien Staus, lange Wartezeiten und neuerliche Zugangsbeschränkungen die Folge, verweist er auf die strengen Covid-19-Auflagen. Ein weiterer Appell: „Entsorgen Sie ihren Sperrmüll nicht bei den Müllinseln! Damit erschweren Sie uns die Arbeit und machen sich strafbar“, so Dewisch.


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