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Zahl der Privatinsolvenzen 2015 im gesamten Bezirk deutlich gestiegen

Leserartikel Alexandra Munk, 12.01.2016 14:07

BEZIRK KREMS. Im abgelaufenen Kalenderjahr 2015 ist die Zahl an Privatinsolvenzen niederösterreichweit deutlich gestiegen. Auch im Bezirk Krems waren im Vorjahr mehr Personen pleite. Auch die Zahl an Firmeninsolvenzen ist im gesamten Bezirk wieder gestiegen.

Die Zahl der Insolvenzen ist im Bezirk und in der Stadt gestiegen. Foto: Wodicka
Die Zahl der Insolvenzen ist im Bezirk und in der Stadt gestiegen. Foto: Wodicka

Im gesamten Jahr 2015 mussten laut Gläubigerschutzverband Creditreform in der Stadt Krems 30 Privatpersonen Insolvenz anmelden, 2014 waren 17 Personen betroffen (plus 76,5 Prozent). 2013 gab es 20 Fälle. Im Bezirk ist die Zahl an Privatpleiten gegenüber 2014 um 70 Prozent gestiegen. Insgesamt mussten 17 Personen Konkurs anmelden, 2014 waren es nur zehn. Niederösterreichweit ist die Zahl an Privatinsolvenzen um 11,4 Prozent auf 1198 Personen gestiegen. Die Gründe liegen laut Creditreform meist in Jobverlust, gescheiterter Selbständigkeit oder einem zu sorglosen Umgang mit Geld. Hauptgläubiger sind Banken, Mobilfunk-Unternehmen und Energieversorger.

Mehr Unternehmenspleiten

Niederösterreichweit ist die Zahl an Unternehmensinsolvenzen 2015 wieder gesunken. Im Bezirk sowie in der Stadt Krems waren im Vorjahr jedoch mehr Firmen pleite als 2014. In Krems mussten 2015 insgesamt 16 Unternehmen Konkurs anmelden, im Jahr zuvor waren es 14 (plus 14,3 Prozent). Im Bezirk ist die Zahl an Insolvenzanträgen von Betrieben um 21,4 Prozent von 14 (2014) auf 17 gestiegen. Managementfehler, Kapitalmangel sowie die angespannte Wirtschaftslage sind laut Gläubigerschutzverband Hauptgründe für Unternehmenspleiten.


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