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Die Geschichte meines Handys

Teilnehmer der Einschulung über globale Netzwerke Bild: privat
Teilnehmer der Einschulung über globale Netzwerke Bild: privat

Am 30. September 2016 setzten sich Englisch- und Spanischschüler eines Kremser Gymnasiums in Kooperation mit der Stadtgemeinde Krems und der Marktgemeinde Lengenfeld mit Unterstützung von Südwind NÖ mit Fragen rund ums Handy auseinander. Die Geschichte dieses Alltagsgegenstandes, den so ziemlich alle in der Tasche haben, wurde bewusst und begreifbar gemacht. Das Mobiltelefon hat seine Wurzeln auf der ganzen Welt. Die Roh...stoffe stammen aus Südamerika, Afrika oder Asien, der Zusammenbau geschieht hauptsächlich in China und Verwendung findet es auf der ganzen Welt. Doch auch das „Leben danach“, also die Verwertung bzw. Entsorgung, die oftmals wiederrum in Afrika stattfindet, war Thema dieses Workshops.

Viele unserer Alltagsgegenstände wie Handys weisen Produktionsfehler auf, die oft unsichtbar bleiben – menschenunwürdige Arbeitsbedingungen und ungerechte Entlohnung in Form von Hungerlöhnen stehen in der Elektronikindustrie an der Tagesordnung. Oft bleibt im Verborgenen, wo die Rohstoffe für die Produktion herkommen, unter welchen Bedingungen die Herstellung geschieht und wohin unsere Handys nach dem Ende ihrer Nutzungsdauer gehen.

All diese Fragen wurden im Südwind-Workshop „Die Geschichte meines Handys“ mit den Kremser Jugendlichen aufgegriffen und beantwortet. Die SchülerInnen hatten die Gelegenheit Handys zu zerlegen, über Arbeitsbedingungen und Rechte diskutieren und über die eigentlichen Herstellungskosten und Wege zu erfahren. Anhand dieses kleinen Alltagsgegenstands wurde mit Südwind NÖ und eine kritische Weltreise gemacht.


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