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Online Redaktion, 27.09.2019 12:21

KREMSMÜNSTER. Ein 60-jähriger Landwirt verstarb in einem Futtermittelsilo eines landwirtschaftlichen Betriebs in Kremsmünster. Der Einsatz war für die Freiwillige Feuerwehr besonders belastend, da der Landwirt Mitglied der örtlichen Feuerwehr war.

Foto: fotokerschi.at / Kerschbaummayr
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Die sechs Meter hohe Siloanlage war, laut Polizei, bis circa zwei Beter unter der Silooberkante mit Futtermais befüllt. Der Mann beabsichtigte, Erhebungen der Polizei zufolge, den durch das Einbringen entstandenen Kegel abzuflachen. Die vorhandenen Gärgase, welche durch das Abschaufeln des Futters durch den Landwirt noch verstärkt wurden, haben zum Zusammenbruch des Mannes geführt. Er dürfte in diesem Zustand etwa 15 bis 30 Minuten im Silo gelegen sein, als seine 55-jährige Gattin den reglosen Körper durch eine Luke des Futtersilos befreien konnten. Sie verständigte mit anderen Familienmitgliedern die Einsatzkräfte von Rettung, Feuerwehr und Polizei. Trotz intensiver Bemühungen durch die Einsatzkräfte und der zwei Notärzte kam leider jede Hilfe zu spät und der Landwirt verstarb noch an der Unglückstelle.

Landwirt war Mitglied der örtlichen Feuerwehr

Für die Feuerwehr war es ein sehr belastender Einsatz, denn der Landwirt war Mitglied der örtlichen Feuerwehr. Für die Betreuung der Angehörigen und der Einsatzkräfte wurde ein Kriseninterventionsteam sowie der Pfarrer hinzugezogen.

Gefährlichkeit von Gärgasen

Die Feuerwehr möchte hiermit auf die Gefährlichkeit von Gärgasen, welche sich in Futtermittelsilos bilden können, hinweisen und bittet um besondere Vorsicht.


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