Klemens Kronsteiner übernimmt neue Aufgaben beim Faustballbund
KREMSMÜNSTER/KIRCHDORF/OÖ. Der aus Kremsmünster stammende Faustballnationalspieler Klemens Kronsteiner und David Binder aus Kirchdorf erarbeiteten ein neues Nachwuchskonzept für den Österreichischen Faustballbund. Gleichzeitig übernehmen die beiden die Betreuung des U21-Faustball-Nationalteams.

Die Nachwuchsförderung stellt auch im Faustballsport einen wichtigen Baustein für den Erfolg dar. Klemens Kronsteiner machte sich daher gemeinsam mit David Binder daran, ein neues, einheitliches Trainingskonzept für den Nachwuchsbereich zu erstellen. Und auch als Trainer übernehmen die beiden neue Aufgaben.
Trainer für die U21-Nationalmannschaft
Klemens Kronsteiner, der als Angreifer im Faustball-Nationalteam und beim TuS Kremsmünster schon zahlreiche Erfolge feierte, ist seit 2001 im Nachwuchsbereich als Trainer aktiv. Von 2013 bis 2015 war Kronsteiner U18-Teamchef, nun nimmt er gemeinsam mit David Binder das U21-Team unter seine Fittiche.
Potenzial fördern
„Zwischen arrivierten Spielern im Herrenteam und den Nachwuchsspielern gibt es immer wieder große Lücken. Die aktuelle Generation im Nachwuchs hat das Potenzial, wieder ganz zur Spitze aufzuschließen“, ist sich Klemens Kronsteiner sicher. So schaffte das Faustball-U18-Team etwa heuer den Einzug ins EM-Finale. „Wir möchten dieses Potenzial gezielt fördern und deshalb übernehme ich jetzt die Weiter-Betreuung der bisherigen U18-Spieler in der U21“, so Kronsteiner.
Nachwuchskonzept auf breiter Basis
Gleichzeitig befassen sich Kronsteiner und Binder intensiv mit der Überarbeitung des ÖFBB-Nachwuchskonzeptes. Klemens Kronsteiner: „Ziel ist es sowohl für den Jugendbereich als auch für die Herrenmannschaften ein einheitliches taktisches System einzuführen.“ Dafür sollen die Fähigkeiten der Spieler im körperlichen, technischen und mentalen Bereich weiter gesteigert werden. Austausch und Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Trainern, Spielern und Eltern sollen vertieft werden. Auch eine eigene Spielphilosophie soll künftig für alle gelten. Klemens Kronsteiner, der hauptberuflich als Sportwissenschafter in Salzburg arbeitet, erklärt: „Wir wollen eine offensive Spielweise durchgehend einführen. Einen besonderen Schwerpunkt setzen wir auch im mentalen Bereich, denn hier wollen wir noch stärker werden.“








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