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Leserartikel Jakob Weiermair, 07.10.2015 14:25

KREMSMÜNSTER/KIRCH­DORF/OÖ. Der aus Krems­münster stammende Faust­ballnationalspieler Klemens Kronsteiner und David Binder aus Kirchdorf erarbeiteten ein neues Nachwuchskonzept für den Österreichischen Faustball­bund. Gleichzeitig übernehmen die beiden die Betreuung des U21-Faustball-Nationalteams.

Klemens Kronsteiner engagiert sich im Nachwuchsbereich. Foto: ÖFBB
  1 / 5   Klemens Kronsteiner engagiert sich im Nachwuchsbereich. Foto: ÖFBB

Die Nachwuchsförderung stellt auch im Faustballsport einen wichtigen Baustein für den Erfolg dar. Klemens Kronsteiner machte sich daher gemeinsam mit David Binder daran, ein neues, einheit­liches Trainingskonzept für den Nachwuchsbereich zu erstellen. Und auch als Trainer übernehmen die beiden neue Aufgaben.

Trainer für die U21-Nationalmannschaft

Klemens Kronsteiner, der als Angreifer im Faustball-Natio­nalteam und beim TuS Krems­münster schon zahlreiche Erfolge feierte, ist seit 2001 im Nach­wuchsbereich als Trainer aktiv. Von 2013 bis 2015 war Kronstei­ner U18-Teamchef, nun nimmt er gemeinsam mit David Binder das U21-Team unter seine Fittiche.

Potenzial fördern

„Zwischen arrivierten Spielern im Herrenteam und den Nach­wuchsspielern gibt es immer wieder große Lücken. Die aktu­elle Generation im Nachwuchs hat das Potenzial, wieder ganz zur Spitze aufzuschließen“, ist sich Klemens Kronsteiner sicher. So schaffte das Faustball-U18-Team etwa heuer den Einzug ins EM-Finale. „Wir möchten die­ses Potenzial gezielt fördern und deshalb übernehme ich jetzt die Weiter-Betreuung der bisherigen U18-Spieler in der U21“, so Kron­steiner.

Nachwuchskonzept auf breiter Basis

Gleichzeitig befassen sich Kron­steiner und Binder intensiv mit der Überarbeitung des ÖFBB-Nachwuchskonzeptes. Klemens Kronsteiner: „Ziel ist es sowohl für den Jugendbereich als auch für die Herrenmannschaften ein einheitliches taktisches System einzuführen.“ Dafür sollen die Fähigkeiten der Spieler im körper­lichen, technischen und mentalen Bereich weiter gesteigert werden. Austausch und Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Trainern, Spielern und Eltern sollen vertieft werden. Auch eine eigene Spiel­philosophie soll künftig für alle gelten. Klemens Kronsteiner, der hauptberuflich als Sportwissen­schafter in Salzburg arbeitet, er­klärt: „Wir wollen eine offensive Spielweise durchgehend einfüh­ren. Einen besonderen Schwer­punkt setzen wir auch im menta­len Bereich, denn hier wollen wir noch stärker werden.“


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