Ausstellung in Kremsmünster widmet sich historischen Bränden und der Feuerwehr-Geschichte
KREMSMÜNSTER. Der Tag des Denkmals, organisiert vom Bundesdenkmalamt, wurde auch auf Schloss Kremsegg in Kremsmünster gebührend gefeiert.

Zum diesjährigen Thema „Feuer und Flamme“ entstand in Kooperation mit den Kremsmünsterer Feuerwehren eine Ausstellung zu deren Geschichte und zu Bränden in der Marktgemeinde.
Abend im Zeichen der Flammen
Unter den Ausstellungsstücken finden sich Uniformen, Helme, Chroniken, Brandgegenstände und vieles mehr. Schloss Krems-egg dokumentiert seinerseits den durch einen Blitzschlag verursachten Turmbrand im Jahre 1807. Der Wiederaufbau des Turmes wurde 1986 durch die damaligen Besitzer nach einem historischen Stich von Vischer (Topographia 1674) durchgeführt.
Am Abend fand die offizielle Eröffnung der Ausstellung statt. Das Kremsegger Hornoktett spielte als Einstieg einige Sätze aus der Feuerwerksmusik von Georg F. Händel. Museumskurator Michael Söllner, Initiator dieser Ausstellung, eröffnete nicht nur mit einer Begrüßung und ein paar Worten zur Ausstellung den Abend, er war auch als Hornist musikalisch im Einsatz, ganz im Sinne des Musikinstrumenten-Museums.
Auch Feuerwehrkommandant Gerhard Bruckner und Ehren-Hauptamtswalter Franz Mayr bedankten sich für die Möglichkeit, sich im Musikinstrumenten-Museum Schloss Kremsegg zu präsentieren. Die Feuerwehrmänner führten außerdem kurzweilig durch die Ausstellung. Den Abschluss der Eröffnung gestaltete Familie Banholzer mit einer beeindruckenden Feuershow inklusive Livemusik und Pantomime.
Die Ausstellung im Foyer des Musikinstrumenten-Museums Schloss Kremsegg ist noch bis Jahresende zu sehen.








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