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Leserartikel Jakob Weiermair, 12.11.2015 19:05

KREMSMÜNSTER/OÖ. Bei der Fausballweltmeisterschaft, die von 14. bis 22. November in Cordoba (Argentinien) stattfindet, spielt das Faustball-Team Austria mit Trainer Winfried Kronsteiner um eine Spitzenplatzierung.

Der Trainer des österreichischen Nationalteams, Winfried Kronsteiner Foto: ÖFBB/ Stefan Gusenleitner

Der zehnköpfige Kader des rot-weiß-roten Teams besteht ausschließlich aus Spielern oberösterreichischer Klubs. Mit Klemens Kronsteiner und Stefan Wohlfahrt sind auch zwei Top-Spieler vom TuS Kremsmünster im Nationalteam vertreten und fighten in Argentinien um den Sieg.

Als Team agieren

Trainer Winfried Kronsteiner gab bei einer Pressekonferenz in Linz schon einige Einblicke in die Taktik des österreichischen Teams: „Wir wollen unser Spiel nicht auf Einzelspieler aufbauen, sondern auf ein Kollektiv. Je bewusster das den Spielern ist, desto erfolgreicher wird das Spiel sein. Neben der Vorbereitungsarbeit im Team legen wir auch besonderen Wert auf individuelle Vorbereitung mit Kraftcoach Reinhard Filzmoser.“ 

Die Trainings-Schwerpunkte lagen für das Team von Chefcoach Kronsteiner und Co-Trainer Thomas Leitner neben dem üblichen körperlichen Training vor allem im taktischen Bereich. „Es geht vor allem darum, die individuellen Laufwege zu optimieren und die Angriffseffizienz zu verbessern. Verschiedenste taktische Varianten sollen dazu führen, dass sich die Spieler besser auf die jeweiligen Gegner einstellen können und unser Spiel für die Gegner unberechenbarer wird“, erklärt Kronsteiner.

Der WM ging eine einjährige Planungsphase voraus. Die Vorbereitung startete mit einem 18-Mann-Kader, der sukzessive reduziert wurde. Nach dem Finalturnier Ende Juni zunächst auf 14, nach einem Trainingslager im September dann auf den endgültigen 10-Mann-Kader. Dieser absolvierte im November noch ein Trainingslager in der Türkei.

Für die WM gibt es ein klares Ziel: „Wir wollen die Goldmedaille erobern, auch wenn wir diesmal nicht der Favorit sind“, so Kronsteiner.


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