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KRONSTORF. Die Gemeinde Kronstorf ist ungewöhnlich reich an Böschungen, wo Wiesen noch erhalten sind. Daraus ergibt sich eine besondere Verantwortung für diesen Naturschatz. Da die Pflege durch die Landwirte nicht mehr in allen Fällen möglich ist, übernehmen das Mitarbeiter des Kronstorfer Bauhofs seit Jahren für einige besonders schöne Flächen. 

Gemeinsam halfen die Freiwilligen die Natur zu schützen.
Gemeinsam halfen die Freiwilligen die Natur zu schützen.

Um das Projekt zu unterstützen und es auf weitere Flächen auszuweiten wurde eine neue Initiative gestartet. Dafür fanden sich mehr als 30 Freiwillige, die bei bester Stimmung zusammen halfen.

Eine Wiese muss gepflegt werden

Damit eine Wiese nicht zuwächst beziehungsweise verwaldet, muss sie gemäht werden. Sie darf nicht gedüngt werden. Dünger führt nämlich dazu, dass sich wenige, rasch wachsende Arten durchsetzen. Nur ein paar Gräser und der Löwenzahn - das ist dann alles, was von der Vielfalt bleibt. Naturwiesen müssen Spät im Jahr gemäht werden. Die Pflanzen brauchen Zeit, damit sie blühen und Samen ausbilden können. Das Mähgut muss abtransportiert werden. Lässt man es liegen, dann stickt es den Boden ab, Lichtkeimer verschwinden, verrottendes Material wirkt düngend.

Motivation

Blumenreiche Wiesen waren früher selbstverständlich. Seit einigen Jahrzehnten verschwinden sie immer mehr aus der Landschaft. Viele Pflanzen und die auf sie angewiesenen Tiere sind vom Aussterben bedroht.

Kontakt:

Wer nächstes Jahr mithelfen möchte, kann sich an folgende Kontaktpersonen wenden: Harald Pfleger, haraldpfleger@gmx.at (Regionalgruppe des Naturschutzbunds), Peter Prack, peter_prack@hotmail.com (Detailfragen zum Projekt) und Johannes Burgholzer, johannes.burgholzer@kronstorf.ooe.gv.at, 07225 825615 (Gemeinde Kronstorf)


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