Ursula Forstner: „Möchte den Bezug zu meinen Leuten nicht verlieren“
LINZ-LAND. VP-Bezirksspitzenkandidatin für den Nationalrat Ursula Forstner aus Kronstorf präsentierte vor der Wahl gemeinsam mit VP-Bezirksparteiobmann Wolfgang Stanek ihre Schwerpunkte.

„Bei einem bezirksinternen Wahlkonvent wurde Bezirksbäuerin Ursula Forstner von uns mehrheitlich zur Spitzenkandidatin für Linz-Land gewählt“, sagt Wolfgang Stanek. Forstner tritt somit im ÖVP Wahlkreis Linz auf Listenplatz 2 nach Klaus Fürlinger (Linz) an.
Zur Person
Ursula Forstner ist Lehrerin und Landwirtin und ist in Kronstorf in zahlreichen Vereinen aktiv. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder. Gemeinsam mit ihrem Mann Hannes bewirtschaftet sie einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Ackerbau und Schweinemast in ihrer Heimatgemeinde. Seit über 30 Jahren ist sie im Schulwesen tätig, derzeit unterrichtet sie an der Fachschule Bergheim die Gegenstände Design, Gestaltung und Werkstoffkunde.
Neues Unterrichtsfach
Ihre Berufserfahrung sei vor allem der Grund, dass sie sich für die Einführung eines Unterrichtsfaches für bewussten Umgang mit Lebensmitteln einsetzt, so die 49-Jährige. „Hier besteht akuter Handlungsbedarf. Immer weniger Menschen ist bewusst, woher ihre Lebensmittel kommen und welchen Produktionsweg sie hinter sich haben. Wir müssen darauf hinweisen, dass Konsumenten mit ihren Kaufentscheidungen regionale Erzeuger stärken und bäuerlichen Familienbetrieben die Existenz sichern können“, so Forstner. Vielmehr gehe es ihr darum, ein realistisches Bild von der Landwirtschaft zu vermitteln.
Pläne für danach?
Sollte sie in den Nationalrat einziehen, dann habe sie noch keinen konkreten Plan „für danach“, so Forstner. „Fix wäre aber, dass ich Bezirksbäuerin von Linz-Land bleiben würde. Ich möchte den Bezug zu meinen Leuten nicht verlieren.“


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