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LAAKIRCHEN. Der Ausbau des Hochwasserschutzes und die Neugestaltung des Stadtzen­trums sind derzeit zentrale Themen in der Papierstadt. Tips hat mit Bürgermeister Fritz Feichtinger gesprochen.

Bürgermeister Fritz Feichtinger Foto: Stadtgemeinde Laakirchen
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Tips: Wann kann mit dem Bau der Hochwasserschutzanlagen begonnen werden?

Bürgermeister Fritz Feichtinger: Ende April haben wir die endgültige Zusage des Landes für die Förderung bekommen, die nächsten Schritte laufen über den Gewässerbezirk. Nachdem nun die Gewerke ausgeschrieben werden können, ist im Bereich Bachstraße und Pechleithen ein Baubeginn im Herbst realistisch. In Laakirchen sind wir gerade dabei, den Abflusskanal zur Traun zu planen.

Tips: Gibt es da Zusammenhänge mit dem Bürgerbeteiligungsverfahren und der Neugestaltung des Stadtzentrums?

Feichtinger: Das sind zwei Projekte, die weitgehend unabhängig voneinander sind. Aber auch bei der Bürgerbeteiligung gibt es Fortschritte: Die Bürgerbeteiligungsworkshops sind abgeschlossen, Architekt Christoph Gahleitner hat das Ergebnis nun „verdichtet“ und zunächst in der Steuerungsgruppe präsentiert. Als Nächstes werden eine Machbarkeitsstudie und eine Grobkostenschätzung erstellt, bevor – voraussichtlich im Herbst – eine öffentliche Präsentation erfolgt.

Tips: Eine andere Art der „Bürgerbeteiligung“ gibt es beim Spielplatzbau in der Volksschule.

Feichtinger: Die Spielplatzplaner haben in Workshops Ideen der Kinder gesammelt, da sind viele tolle Modelle und Zeichnungen entstanden. Einiges konnten wir in den neuen Spielplatz integrieren, die „übrigen“ Ideen sollen zum Beispiel eingebunden werden, wenn wir künftig den Spielplatz am „Müllberg“ erneuern.

Woran wir im Bereich Kinder/Jugend derzeit noch arbeiten, ist das Europäische Jugendtreffen, das heuer wieder in Laakirchen stattfindet – wo es erstmals organisiert wurde. Es ist schön zu sehen, dass dieses Jugendtreffen bereits über so viele Jahre erfolgreich stattfindet und wir nach 18 Jahren die Jugendlichen in der „Geburtsstadt“ empfangen dürfen.


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