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LANGAU. 64 Gemeinden nahmen am 50. Wettbewerb von „Blühendes NÖ“ teil. Der 2. Platz in der Kategorie „Gemeinden von 250 bis 800 Einwohner“ ging an die Marktgemeinde Langau. 

Gruppenbild_Langau (v.l.): Franz Linsbauer, Martin Gabler, Kammerdirektor LK Franz Raab, Frieda Fischer, Gertrude Neunteufl, Karl Dietrich-Sprung, Elfriede Freundorfer, LH-Stv. Stephan Pernkopf, Eduard Prand, Maria Prand-Stritzko, Martha Resel, Heribert Reiß, Helga Riedl, Viktoria Schuh, WK-Vizepräsident Christian Moser, Elfriede Ensfelder, Lore Kühlmayer, Helmut Reiß-Wurst und Margit Reiß-Wurst Foto: LK NÖ/Erich Marschik

68  Tage  lang  tourte  heuer  wieder  eine  Fachjury  quer  durch  Niederösterreich  und bewertete, welche Gemeinden mit ihren Blumenbeeten einen ganz besonderen Blickfang für die Bevölkerung zu bieten hatten. Im diesjährigen Blumenjahr alles andere als eine leichte  Aufgabe.  Denn  Hitze  und  Trockenheit  setzten  auch  den  Blumen  zu.  „Unsere Gärtner  in  Niederösterreich  erkennen,  dass  der  Trend  immer  mehr  in  Richtung hitzebeständiger  Pflanzen  geht  und  haben  bereits  ein  entsprechendes  Sortiment  im Angebot“,  erklärt  Johannes  Käfer,  Obmann  der  Gärtnervereinigung  NÖ  und  freut  sich, dass sich Blumen mehr denn je einer großen Beliebtheit erfreuen. Jung und Alt wissen gleichermaßen  die  Farbenpracht  zu  schätzen. Dabei  hat  sich  auch  bei  der Gestaltung selbst einiges getan. „Früher haben wir uns gefreut, wenn Blumenkästen mit Pelargonien aufgestellt wurden. Heutzutage lassen sich Gemeinden immer mehr einfallen, um Plätze oder Häuser so zu gestalten, dass man Lust zum Verweilen hat. Traditionelles wird dabei gerne  mit  modernen  Pflanzen  kombiniert  und  so  wird  auch  die  Jugend  mit  ins  Boot geholt“,  so  Josef  Pleil,  der  als  vormaliger  Vizepräsident  der  Landwirtschaftskammer Niederösterreich die Initiative „Blühendes Niederösterreich“ begleitet hat.   

„Ziel der Initiative `Blühendes Niederösterreich` ist es, mit Blumen zu begeistern. Schöne Gemeinden tragen zur Lebensqualität bei uns in Niederösterreich bei. Das braucht viele Freiwillige, die tagtäglich mehr für die Gemeinschaft tun, als sie eigentlich müssten. Ich danke  allen  für  ihren  Einsatz  und  die  tollen  Ideen,  die  für  noch  mehr  Gemütlichkeit  in unseren Gemeinden sorgen“, freut sich LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und gratuliert den  diesjährigen  Sieger-Gemeinden.  Rund  142.000  Niederösterreicherinnen  und Niederösterreicher profitieren von den „Blühenden Gemeindeprojekten“. Damit sind 8,5 Prozent  der  Gesamtbevölkerung  direkt  oder  indirekt  von  der  positiven  Wirkung  der Initiative  betroffen.  Doch  nicht  nur  diese  Zahl  kann  sich  sehen  lassen.  Auch  der Rückblick  auf  die  vergangenen  50  Jahre  zeigt,  wie  erfolgreich  sich  „Blühendes Niederösterreich“ etablieren konnte.

50 Jahre erfolgreich aufgeblüht

Über  1.000 Gemeinden haben  sich  in  den  letzten  50  Jahren  dem  Bewerb  „Blühendes Niederösterreich“  gestellt.  Etwas,  dass  nur  dem  hohen  Maß  an  Eigeninitiative  zu verdanken  ist,  welche  die  Gemeinden  in  Sachen  Blumenschmuck  an  den  Tag  gelegt haben. Nicht nur große Gemeinden haben sich der blühenden Vielfalt verschrieben. So zählte  die  kleinste  Gemeinde,  die  jemals  teilgenommen  hat  23  Einwohner,  trug  den Ortsnamen  Wieden  und  war  eine  Katastralgemeinde  von  Pyhra.  Ganze  sechs  Mal konnte  die  Stadtgemeinde  Tulln  den  Landessieg  für  sich  entscheiden  und  liegt  damit unangefochten auf Platz eins im 50-Jahres-Ranking. Bis heute lebt die Initiative von den Fachjuroren,  die  durchs  Land  ziehen  und  die  Gemeinden  bewerten.  Der  älteste  Juror konnte  heuer  seinen  90.  Geburtstag  feiern  und  freut  sich  bereits  auf  die  Juryfahrt  im kommenden Jahr. Der jüngste Juror ist 23 Jahre alt.

Preisträger 2018 nach Kategorien  

Gruppe Kleinstgemeinden: 1.  Guntrams 2.  Nesselstauden 3.  Annatsberg

Gruppe 1 (250 bis 800 Einwohner) 1.  St. Georgen an der Leys 2.  Langau 3.  Platt

Gruppe 2 (800 bis 3.000 Einwohner) 1.  Puchberg am Schneeberg 2.  Kirchberg an der Pielach  3.  Litschau

Gruppe 3 (über 3.000 Einwohner) 1.  Klosterneuburg 2.  Tulln 3.  Pöchlarn

Sonderpreise:

Ehrenpreis der Landeshauptfrau         Sallingstadt

Ehrenpreis des Landwirtschaftskammerpräsidenten    Prigglitz

Ehrenpreis der Gartengestalter          Litschau

Schönster Friedhof            St. Georgen an der Leys

Sonderpreis „Natur im Garten“  1. Platz       Waidhofen an der Ybbs   

Sonderpreis „Natur im Garten“  2. Platz       Enzesfeld-Lindabrunn 

Sonderpreis „Natur im Garten“  3. Platz       St. Anton an der Jessnitz  

Sonderpreis „Natur im Garten“  3. Platz       Korneuburg

Sonderpreis von Landarbeiterkammerpräsident Andreas Freistetter  

1. Platz    Cornelia Köck

2. Platz    Martin Mayerhofer

3. Platz    Christoph Rogge 


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