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ZÖBING. Mit der Hochwasserschutzanlage Zöbing wurde dieser Tage das größte Bauprojekt in der Geschichte der Stadtgemeinde Langenlois fertiggestellt und seiner Bestimmung übergeben.

Eröffnung der neuen Hochwasserschutzanlage: (v. l.) Stadtrat und Ortsvorsteher Rudolf Hoffmann (ÖVP), Wilfried Schimon (Bundesministerium für Land- und Fortstwirtschaft), Norbert Knopf, Bezirkshauptfrau Elfriede Mayrhofer, Landesrat Stephan Pernkopf (ÖVP), Bürgermeister Hubert Meisl (ÖVP) und der Zöbinger Feuerwehrkommandant Karl Schierer. Foto: Ulli Paur, Stadtgemeinde Langenlois

Die Hochwasserkatastrophe 2002 werden die Bürger von Langenlois wohl noch lange nicht vergessen. Besonders schwer getroffen hatte es damals die Katastralgemeinde Zöbing, der Weinort versank regelrecht in den Wassermassen. Bund, Land und Stadt investierten schließlich insgesamt 6,5 Millionen Euro in eine nachhaltige Schutzanlage, die größtmögliche Hochwassersicherheit garantieren soll. 1,3 Millionen Euro kamen dabei von der Stadtgemeinde.

Zwei Jahre lang wurde an der Errichtung der Schutzanlage gearbeitet. Auf einer Länge von knapp einem Kilometer wurden die notwendigen Bauwerke, Wände, Deiche und Niveauveränderungen möglichst harmonisch in die bestehende Landschaft eingegliedert. Im Ernstfall kann nun der Wasserspiegel des Kamps um mehr als einen Meter abgesenkt werden. Drei Hochwasserpumpstationen, ein Abwasserpumpwerk, eine Trafostation und ein Hochwasserschutzlager neben dem Feuerwehgebäude waren dafür erforderlich. Von der neuen Anlage werden ab sofort 110 Objekte und eine Fläche von rund 17 Hektar geschützt.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde bei der Kampbrücke wurde die Anlage nun ihrer Bestimmung übergeben. Landesrat Stephan Pernkopf eröffnete das Bauwerk gemeinsam mit vielen Ehrengästen, Fachleuten und der Zöbinger Bevölkerung.


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