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LANGENSTEIN. Brummende Motoren zogen den Unternehmer Bernhard Deutsch schon seit jeher in ihren Bann – als Motorsport-Fan gleichermaßen wie auch als aktiver Rennfahrer.

Bernhard Deutsch (PUCH) war heuer der Gesamtsieg nicht zu nehmen. Foto: Harald Lindner
Bernhard Deutsch (PUCH) war heuer der Gesamtsieg nicht zu nehmen. Foto: Harald Lindner

Schon in seiner Jugend versuchte sich der heute 59-Jährige bei Autoslaloms. Nach mehrjähriger Pause entdeckte er eine neue Leidenschaft – und zwar den Histo-Cup. Kurz vor der Jahrtausendwende rief eine zunächst kleine, verschworene Truppe von Benzinbrüdern eine der heute erfolgreichsten historischen Rennserien Europas ins Leben. Dass sich das Konzept bewährt hat, zeigt ein Blick auf die diesjährigen 18. Saison, in der an den acht Rennwochenenden rund 300 eingeschriebene Fahrer sowie etwa 500 Mechaniker aktiv waren.

Im Jahr 2008 tauchte Bernhard Deutsch mit seinen Steyr-Puch-Boliden erstmals ins Histo-Cup-Geschehen ein und etablierte sich auf Anhieb als Topfahrer. Mit dem Rennfahrer-Tross ist er seither auf den namhaften Strecken im Einsatz. In der Saison 2016 standen unter anderem Rennen am Adria Raceway sowie am Slovakia-, Pannonia- oder Red-Bull-Ring auf dem Programm. Nachdem er bereits zweimal knapp am Gesamtsieg vorbeigeschrammte, war es heuer so weit. Bernhard Deutsch beendete die Histo-Cup- Saison 2016 als Gesamtsieger in der Anhang-K-Klasse bis Baujahr 1971. „Bereits zweimal hab ich den Gesamtsieg unter allen Fahrzeugen nur knapp um einen Punkt verpasst, heuer war aber endlich mein Jahr“, freut sich Deutsch.


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