Wiesenbrand in Weitenegg war handgemacht
Der Wiesenbrand im Gemeindegebiet von Weitenegg war handgemacht: Ein 34-Jähriger unterschätzte die extreme Dürre. Aus einem kleinen Feuer wurde ein 300 Quadratmeter großer Flächenbrand.

Eigentlich sollte es eine unspektakuläre Arbeit eines 34-Jährigen (aus dem Bezirk Melk) werden, entwickelte sich aber innerhalb kürzester Zeit zu einem großen Wiesenbrand mit Feuerwehreinsatz und üblen Nachspiel.
300 Quadratmeter großer Flächenbrand und verschmorte Stromleitung
Der Mann wollte eine Böschung von Gehölz befreien und das gesammelte Holz zur Entsorgung einfach anzünden. Aufgrund der herrschenden Dürre geriet das Feuer schnell außer Kontrolle und breitete sich rasch auf etwa 300 Quadratmeter Wiesenfläche aus. Dabei verschmorte eine am Boden verlaufende Stromleitung.
Rauchgasvergiftung und Anzeige inklusive
Der Mann versuchte den Brand selbst zu löschen und verständigte die Feuerwehr, welche den Wiesenbrand unter Kontrolle bringen konnte. Der 34-Jährige wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in das Landesklinikum Melk eingeliefert. Er wird der Bezirkshauptmannschaft Melk und der Staatsanwaltschaft St. Pölten angezeigt.
Weitere Informationen sowie Fotos sind auf der Homepage der Feuerwehr Leiben zu sehen. www.ff-leiben.at


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