Sturm legt Stromversorgung lahm: Lengenfeld übte für den Ernstfall
LENGENFELD. Der Schutz des Menschen ist vorrangiges Ziel des Zivilschutzes. Der NÖ Zivilschutzverband hat es sich mit seinen Experten zur Aufgabe gemacht, die Gemeinden nicht nur über mögliche Bedrohungen zu informieren, sondern dies auch mit einem in den Gemeinden installierten Zivilschutzstab zu üben. Der Zivilschutzbeauftragte der Marktgemeinde Lengenfeld, Andreas Schuster, lud nun zu einem solchen Planspiel.

Die angenommene Bedrohung: Ein aufziehender Sturm mit Windgeschwindigkeiten über 140 Stundenkilometern legt durch umstürzende Bäume und durch die Luft wirbelnde Gegenstände die Stromversorgung des Ortes großteils lahm. Die Einsatzleitung unter Bürgermeister Christian Kopetzky (SPÖ) musste die Bedrohung nun richtig einschätzen und mit dem vorher festgelegten Stab die richtigen Entscheidungen treffen. Das Planspiel unterstützten Experten vom NÖ Zivilschutzverband, nämlich Referatsleiter Peter Stehlik und der Landesgeschäftsführer-Stellvertreter Dietmar Wurzer.
„Sicherheit steht an erster Stelle“
Bürgermeister Kopetzky und Zivilschutzbeauftragter Andreas Schuster lobten die Einsatzfreudigkeit der Teilnehmer. „Die Zusammenarbeit zur Sicherheit der Bevölkerung steht bei einer Katastrophe an erster Stelle. Und dies muss auch immer wieder in Planbeispielen geübt werden. Ich halte die Aufgaben des NÖ Zivilschutzverbandes hier für eine notwendige Maßnahme“, zeigt sich Bürgermeister Kopetzky mit der ersten Übung sehr zufrieden.


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