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LEONDING. Mit 6.800 Imkern und 90.000 Bienenvölkern ist Oberösterreich bundesweit die Nummer Eins. Um dies auch weiterhin zu bleiben, rief Landesrat Max Hiegelsberger vergangene Woche bei einer Pressekonferenz die Gemeinden dazu auf, sich an der Rekultivierung von Pflanzen zu beteiligen.

Nicht nur wegen ihrem Honig sind die Bienen für uns wichtig. Foto: Wodicka
Nicht nur wegen ihrem Honig sind die Bienen für uns wichtig. Foto: Wodicka

von VERA EBERDORFER

Hiegelsberger verwies auf die zahlreichen Möglichkeiten der Gemeinden, die biologische Vielfalt mittels Nutzung von Flächen, wie Park- und Rasenflächen, Spielplätzen oder Wohnanlagen, wieder zu etablieren. Ideal sei aus ökologischer Sicht die Verwendung von Saatgut, welches aus Arten, die in der gleichen Region ihre ursprüngliche Heimat haben, zusammengesetzt ist. „Die Bienen leisten mit ihrer Bestäubung Unbezahlbares für die Landwirtschaft“, so Hiegelsberger.

Leonding ist Vorbild

Vergangenes Jahr wurde der Imkerverein „Leondinger Bienen“ gegründet und hat mittlerweile 15 Mitglieder und ein Forum, in dem sich alle Bienen-Interessierten austauschen können. „Der Verein, die Landwirte und die Gemeinde setzen sich gemeinsam für die Integration von Bienen ein“, erzählt Matthias Bäck, Obmann von „Leondinger Bienen“. Insgesamt gibt es 25 Standplätze für Bienen über ganz Leonding verteilt.

Bienenfreundlicher Kreisverkehr

Manche Landwirte haben eine Zwischenfrucht angesetzt, die hauptsächlich in den Sommermonaten blüht und den Bienen so einen Lebensraum gibt. Auch die Gemeinde leistet ihren Beitrag, etwa mit einem Blühstreifen auf einem Kreisverkehr. Übrigens: Durch solche Maßnahmen wird auch die Honigqualität verbessert.


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