Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

LEONDING. Am 1. Dezember tritt Uwe Deutschbauer die Nachfolge von Heinz Bindeus als Stadtamtsdirektor an. Tips hat sich mit dem neuen Führungsduo in Leonding unterhalten.

Harmonisches Duo: Bürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek mit dem designierten Stadtamtsdirektor von Leonding, Uwe Deutschbauer Foto: Ramaseder

Nach einem umfangreichen Bewerbungsprozess inklusive Hearing hat sich Uwe Deutschbauer als bester Kandidat für das Amt des Stadtamtsdirektors erwiesen. Für Bürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek sprachen neben der fachlichen Qualifikation besonders seine Erfahrung im öffentlichen Dienst – er war lange Zeit in der Landesregierung tätig – für Deutschbauer. „Außerdem ist er Leondinger mit Herz und Seele und kennt die Stadt sehr gut.“

Uwe Deutschbauer hat bei der Möglichkeit nicht lange überlegen müssen: „Ich war bei der Landesregierung schon viele Jahre mit dem Thema Gemeinden beschäftigt. Besonders seine Managementqualitäten haben ihn von anderen Bewerbern hervorgehoben, wie die Bürgermeisterin anmerkt: „Ich denke, dass es in einer Stadt dieser Größe nicht mehr reicht, nur Personen zu führen, du musst die 500 Mitarbeiter tatsächlich managen. Dazu bedarf es gewisser Kompetenzen, die Herr Deutschbauer mehr als mitgebracht hat.“

Frischer Wind in der Zusammenarbeit

„Ich möchte sichtbar und für die Mitarbeiter ansprechbar sein“, ist für Uwe Deutschbauer der erste Anspruch. „Ich sehe ihn als die erste Führungskraft für die Menschen im Haus, der auch vorgibt, in welche Richtung es geht und die Themen Bürgerfreundlichkeit und Unternehmenskultur in die Abteilungen trägt, sodass die politische Arbeit auch gut funktionieren kann“, hat die Bürgermeisterin konkrete Vorstellungen für die Zusammenarbeit.

Besonders hinsichtlich Unternehmenskultur möchte der neue Stadtamtsdirektor frische Ideen einbringen: „Die Mitarbeiter des Rathauses sind unsere Ressourcen, die gut ausgebildet und engagiert sein müssen. Das wollen wir immer im Fokus haben und in diese Richtung weitermarschieren.“

Organisation optimieren

Aufgrund der Größe von Leonding sieht Sabine Naderer-Jelinek in der Organisation Optimierungspotential: „Alles was das Land für Gemeinden vorsieht, da sind wir zu groß, und von einer Statutarstadt sind wir noch weit weg“, wünscht sich die Bürgermeisterin einen Mittelweg, eine Möglichkeit, um die Verwaltung etwas anders aufzustellen.

Ähnlich sieht es Uwe Deutschbauer, der die Dienstpostenplan-Verordnung des Landes OÖ, welche Leonding knebelt, kritisiert: „Wir müssen dafür sorgen, dass wir in unserer Gestaltungsfreiheit nicht eingeschränkt werden, weil uns die Anzahl der Abteilungen vorgegeben wird. Wir haben andere Bedürfnisse wie kleinere Gemeinden.“

In die Zukunft gedacht

Am 18. November wurde die neue Abteilung „Stadtplanung, Klimaschutz und Mobilität“ geschaffen. Es ist für beide essentiell, einen Fokus darauf zu legen. „Das ist wichtig für eine qualitätsvolle Stadtentwicklung“, so die Bürgermeisterin, und der neue Stadtamtsdirektor pflichtet bei: „Es geht auch darum, dass wir im Rathaus das abbilden, was die Politik will. Verkehrsplanung sowie Klimaschutz sind wichtige Punkte für Leonding, da besteht Handlungsbedarf.“

Klimaschutzstrategie

Deutschbauer, den Klimaschutz auch privat beschäftigt, ist wichtig, das Thema in die Köpfe aller Menschen hineinzubringen. Eine Strategie in diese Richtung wird derzeit ausgearbeitet. „Wir haben schon kleinste Maßnahmen gesetzt und werden etwa in der Verwaltung von Papier- auf Stoffhandtücher umstellen. Leonding muss aber im Rahmen seiner Möglichkeiten hier seinen Beitrag leisten“, ist die Bürgermeisterin überzeugt.

Die Pläne einer Umgestaltung des Stadtplatzes mit Mobilitätsknotenpunkt gehen in die gleiche Richtung. Vision der Bürgermeisterin bleibt: „Die Stadt lebenswert zu halten und trotzdem nicht stillstehen zu lassen.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Kronstorfer bringen Tiefkühlpizza in „Die Höhle der Löwen“

Kronstorfer bringen Tiefkühlpizza in „Die Höhle der Löwen“

KRONSTORF. Josef und Bernd Kirisits sind an der Tiefkühlpizzamarke FRYZZA beteiligt, die am Montag, 19. Oktober, um 20.15 Uhr in der VOX-Sendung ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Papierfabrik Nettingsdorf feiert 2026 ihr 175-jähriges Bestehen

Papierfabrik Nettingsdorf feiert 2026 ihr 175-jähriges Bestehen

NETTINGSDORF. Die Papierfabrik Nettingsdorf feiert 2026 ihr 175-jähriges Bestehen. Aus einer Papiermühle entstand ein Industriebetrieb mit ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Autohaus Oellinger Enns feiert 2026 sein 100-Jahr-Jubiläum

Autohaus Oellinger Enns feiert 2026 sein 100-Jahr-Jubiläum

ENNS. Vom Hufschmied zum Autohaus: Oellinger Enns besteht seit 1926 und begeht daher 2026 sein 100-jähriges Jubiläum. Der Familienbetrieb entwickelte ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
SigMA Gruppe aus Enns plant neuen Produktionsstandort in St. Valentin

SigMA Gruppe aus Enns plant neuen Produktionsstandort in St. Valentin

ENNS. Die SigMA Gruppe plant einen neuen Produktions- und Bürostandort in Sankt Valentin. Dort soll der Unternehmensgruppe künftig rund die ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Helena Kirchmayr-Felbermaier neue OÖVP-Bezirksparteiobfrau in Linz-Land

Helena Kirchmayr-Felbermaier neue OÖVP-Bezirksparteiobfrau in Linz-Land

TRAUN/LINZ-LAND. Helena Kirchmayr-Felbermaier ist die neue Bezirksparteiobfrau der OÖVP Linz-Land. Beim Bezirksparteitag in der Spinnerei Traun ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Tanner fordert in Enns ein Umdenken bei der Landesverteidigung

Tanner fordert in Enns ein Umdenken bei der Landesverteidigung

ENNS. Moderne Waffensysteme brauchen mehr Ausbildungszeit: Verteidigungsministerin Klaudia Tanner begründete bei einem Vortrag in Enns die Notwendigkeit ...

Tips - total regionalDavid Ramaseder
Weitere Beiträge