Resolution gegen geplante Verkehrsbeschränkungen auf der B126
LEOPOLDSCHLAG. Auf großen Widerstand in der Gemeinde Leopoldschlag stößt der Plan des Landes Oberösterreich, den Lkw-Transitverkehr von der B126 auf die Achse S10/B310 zu verlagern. Der Der Gemeinderat von Leopoldschlag hat eine Resolution für einen Aufschub der geplanten Verkehrsbeschränkungen auf der B126 beschlossen.

„Eine Verlagerung des Lkw-Verkehrs auf mautpflichtige und leistungsfähige Verkehrswege ist zwar nachvollziehbar, es darf dabei aber nicht übersehen werden, dass die Mühlviertler Schnellstraße nur bis zum Bereich Freistadt Nord ausgebaut ist. Daran anschließend fließt der gesamte Verkehr auf der B310 durch die Gemeinden Rainbach und Leopoldschlag. Der Vollausbau der S10 und der Lückenschluss bis zum Grenzübergang Wullowitz ist derzeit noch nicht absehbar“, heißt es von der Gemeinde Leopoldschlag.
„Die Ortschaften entlang der B310 sind bereits jetzt bis an die Grenzen der Belastbarkeit durch den Verkehr beeinträchtig, eine weitere Belastung durch die geplante Verkehrsbeschränkung auf der B 126 kann nicht hingenommen werden“, betont Bürgermeister Hubert Koller. Der Gemeinderat von Leopoldschlag hat sich deshalb einstimmig für einen Aufschub der geplanten Verkehrsbeschränkungen bis zur endgültigen Fertigstellung der Mühlviertler Schnellstraße ausgesprochen und wird diese Forderung vehement vertreten.


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