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LEOPOLDSCHLAG. Eines der Naturjuwele am Grünen Band ist das Europaschutzgebiet Maltsch im Norden Oberösterreichs. Von 30. Juli bis 5. August arbeiteten hier ehrenamtliche Helfer im Rahmen des alljährlichen Green Belt Camps Maltsch des Naturschutzbundes eine Woche lang tatkräftig für den Erhalt der Natur am Grünen Band Europas und das bereits zum zwölften Mal.

Pflege der Feuchtwiesen Fotos (2): Julia Kropfberger
  1 / 3   Pflege der Feuchtwiesen Fotos (2): Julia Kropfberger

Die Maltsch im Norden Oberösterreichs bildet über zwanzig Kilometer lang die Staatsgrenze zwischen Österreich und Tschechien. Die Feuchtwiesen entlang der Maltsch sind wichtiger Lebensraum für selten gewordene, bodenbrütende Vogelarten wie Wachtelkönig, Bekassine und Braunkehlchen. Damit das so bleibt, müssen die Feuchtwiesen regelmäßig gepflegt werden. Die zehn Green Belt Camp Teilnehmer unterstützten dieses Vorhaben tatkräftig mit der Mahd der Wiesenflächen - ganz traditionell mit der Sense. Die bei der großen Hitze besonders anstrengende und schweißtreibende Arbeit wurde mit großem Einsatz durchgeführt. Umso größer war die Freude der Teilnehmer über den Besuch von Leopoldschlags Bürgermeister Hubert Koller und die mitgebrachten kühlen Getränke.  

Blühendes Leben

Das Grüne Band, der ehemalige Todesstreifen entlang der früheren Grenze zwischen West- und Ostblock, hat sich zu einem Band des Lebens entwickelt. Vier Jahrzehnte bekam die Natur dort Gelegenheit, sich ohne viel menschlichen Zutuns zu entwickeln. Heute ist das Grüne Band Europas mit einer Gesamtlänge von über 12.500 km das längste Biotopverbundsystem Europas. Der Naturschutzbund setzt sich durch verschiedene Aktivitäten wie dem Green Belt Camp Maltsch für den Erhalt dieses „grünen Rückgrats“ quer durch Europa ein.


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