SPÖ-Vertreter: „Lkw-Fahrverbot auf der B126 bis zur S10-Fertigstellung verschieben!“
BEZIRK FREISTADT. Eine unzumutbare Verlagerung des Verkehrs befürchten SPÖ-Vertreter aus Rainbach und Leopoldschlag durch das von Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FPÖ) angekündigte Lkw-Fahrverbot für den Transitverkehr auf der B126 im Haselgraben.

Um die Maut auf der Schnellstraße S10 zu umgehen, nützen viele Schwerlastzüge die B126, den Haselgraben, als Ausweichroute. Deshalb soll dort von Linz bis zur Staatsgrenze Weigetschlag ein Fahrverbot für Lkw kommen. Umfangreiche Untersuchungen der Verkehrsabteilung des Landes OÖ haben ergeben, dass zwar die meisten Lkw-Lenker auf der B126 im Ziel- und Quellverkehr unterwegs sind, 14 Prozent könnten aber auf die Schnellstraße S10 transferiert werden. „Deshalb soll für die B126 ein Durchfahrtsverbot für Lkw erlassen werden“, kündigte Landesrat Günther Steinkellner an.
Anrainer leiden schon jetzt schwer
„Zum jetzigen Zeitpunkt ist für uns eine Verlagerung des Lkw-Transitverkehrs auf die B310 von Wullowitz bis zur S10 für die Anrainer unzumutbar. Schon jetzt sehen wir eine beträchtliche Verkehrszunahme, die die Anrainer schwer belastet. Bis zur Fertigstellung des nächsten Bauabschnittes der S10 können wir diese Entscheidung nicht akzeptieren“, stellen SPÖ-Fraktionsvorsitzender Walter Pilgerstorfer aus Rainbach und SPÖ-Gemeinderat Steffen Broda aus Leopoldschlag fest.
LAbg. Lindner teilt Bedenken
SPÖ-Landtagsabgeordneter Michael Lindner teilt diese Bedenken: „Der großräumige Lkw-Transitverkehr hat natürlich nichts auf Bundesstraßen zu suchen, sondern soll möglichst auf Autobahnen geschehen. In dieser Situation ist aber eine weitere Zunahme des Transitverkehrs auf der B310 für die Anrainer nicht mehr zu verkraften. Ich fordere Landesrat Steinkellner deshalb auf, diese Entscheidung bis zur Fertigstellung des nördlichen Abschnitts der S10 zu verschieben!“


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