Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Hilfe für den kleinen Samuel und seine Familie

Claudia Brandt, 25.11.2015 15:18

LOIWEIN. Nach den großen Erfolgen in den vergangenen Jahren, möchte Tips auch heuer wieder hilfsbedürftige Menschen aus der Region mit einer Spendenaktion unterstützen. Die Wahl fiel dieses Mal auf Familie Wimmer aus der Lichtenauer Katastralgemeinde Loiwein. Mithilfe der Spendengelder sollen die aufwändigen Therapien für den fünfjährigen Samuel finanziert werden, der als extremes Frühchen auf die Welt gekommen ist.

Maria und Michael Wimmer freuen sich über die großen Fortschritte, die ihr Sohn bereits gemacht hat. Um ihm ein selbstständiges Leben zu ermöglichen, braucht Samuel jedoch weiterhin aufwändige Therapien. Foto: Brandt

Samuel Wimmer ist ein fröhliches, aufgewecktes Kind, das gerne lacht und sofort den Kontakt zu anderen Menschen sucht. Im ersten Augenblick deutet nichts auf das schwere Schicksal hin, welches der kleine Bub zu meistern hat. Mehrfach stand sein Leben bereits auf Messers Schneide und er musste bereits als Baby zahlreiche schwere medizinische Eingriffe über sich ergehen lassen. Seine Eltern lassen seit Jahren nichts unversucht, um ihren Sohn bestmöglich zu fördern. Der Erfolg gibt ihnen recht, doch die zahlreichen Therapien und Arztbesuche kosten auch jede Menge Geld.

Kampf ums Überleben

Samuel kam im Oktober 2010 in der 24. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt auf die Welt – und damit fast vier Monate zu früh. Der Junge wog damals gerade 748 Gramm und war 32,5 Zentimeter groß, erinnert sich seine Mutter Maria Wimmer heute. Warum bei der damals 24-jährigen Frau die Wehen so früh eingesetzt haben, konnte nie geklärt werden. Für Maria und ihren Ehemann Michael Wimmer begann eine schreckliche Zeit der Ungewissheit. Sechs Monate lang kämpften die Ärzte um Samuels Leben, bis die Familie ihr Baby endlich nach Hause holen konnte.

Schwer sehbehindert

Große Sorgen bereitete Ärzten und Eltern eine massive Gehirnblutung, die Samuel durch die Frühgeburt erlitten hat. Lange Zeit war nicht klar, ob der Junge dauerhafte körperliche oder geistige Schäden davontragen würde. Später wurde dann noch ein Loch im Dünndarm festgestellt, welches operativ geschlossen werden musste. Schließlich machten auch noch die Augen des Babys große Probleme. Eine Ablösung der Netzhaut konnte zwar durch eine Laserbehandlung verhindert werden, der Bub ist seither jedoch schwer sehbehindert.“Samuel hat einen Tunnelblick“, erklärt sein Vater Michael Wimmer. Er könne nur Dinge wahrnehmen, die sich direkt vor ihm befinden. Gleichzeitig hat der Kleine eine schwere Sehschwäche – aktuell 15 Dioptrien – und ist permanent auf eine Brille angewiesen. Augenarztbesuche sind für Samuel Routine, alle acht Wochen muss sein Sehvermögen überprüft werden.

Weiters hat der Fünfjährige mit motorischen Einschränkungen zu kämpfen. Da sich vor allem seine Beinmuskulatur oft stark verkrampft, ist er auf spezielle Schienen angewiesen – ein solches Paar kostet stolze 5000 Euro. Jeden Tag absolviert Maria Wimmer mit ihrem Sohn diverse Übungen, um seine Beweglichkeit zu fördern. Hinzu kommen regelmäßige Besuche bei Physiotherapeuten oder Alternativmedizinern, die nicht von der Krankenkasse bezahlt werden.

Tips-Leser können helfen

Maria und Michael Wimmer lassen nichts unversucht, um Samuel später ein eigenständiges Leben zu ermöglichen. Doch der Lüftungsmonteur und die Teilzeit-Verkäuferin stoßen immer wieder an finanzielle Grenzen und sind daher für Spenden sehr dankbar. Aus diesem Grund hat Tips bei der Kremser Bank ein Spendenkonto eingerichtet. In den kommenden Wochen haben Tips-Leser die Möglichkeit, die aufwändigen Therapien und Heilbehelfe von Samuel finanziell zu unterstützen.

Spendenkonto Samuel Wimmer

Bank: Kremser Bank

IBAN: AT42 2022 8077 3335 2244

BIC: SPKDAT21XXX


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden