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ALLENTSGSCHWENDT. Zehn Jahre nach der Zusage von Ex-Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) an die damalige Lichtenauer Gemeindeführung ist es nun so weit: Die Umfahrung des Ortsteils Allentsgschwendt steht unmittelbar vor der Realisierung.

  1 / 2   V. l.: Landtagsabgeordneter Josef Edlinger, Landtagspräsident Hans Penz, geschäftsführender Gemeinderat Herbert Allinger, Landesrat Ludwig Schleritzko, Ortsvorsteher Andreas Mistelbauer, Bürgermeister Andreas Pichler (alle ÖVP) und Rainer Hochstöger (Leiter Straßenbauabteilung Krems).

Kürzlich überzeugten sich Landesrat Ludwig Schleritzko, Landtagspräsident Hans Penz und Landtagsabgeordneter Josef Edlinger vor Ort von der Notwendigkeit dieses Straßenbauprojektes. Die Umfahrung ist aber nicht nur für die örtliche Bevölkerung von Bedeutung, sondern auch für den regionalen Verkehr. Die etwa 1,2 Kilometer lange Ortsdurchfahrt von Allentsgschwendt ist mit einer extremen Engstelle und ihrer kurvenreichen Linienführung das „Nadelöhr“ der wichtigen Straßenverbindung von der B37 bei Gföhl zur B36 bei Lugendorf, beziehungsweise nach Ottenschlag.

Baustart für 2019 geplant

Nach einer generellen Studie mit mehreren Varianten hat man sich gemeinsam mit den Bewohnern von Allentsgschwendt auf die Variante einer nördlichen Umfahrung festgelegt. Es folgten zahlreiche Vorgespräche der Gemeinde mit den betroffenen Grundbesitzern. Im heurigen Jahr sind die Fertigstellung des Detailprojektes, die Behördenverfahren und die Grundeinlösungen vorgesehen. 2019 könnte mit den Bauarbeiten für die 1,6 Kilometer lange Umfahrungsstrecke gestartet werden. Die Kosten von rund 1,8 Millionen Euro werden vom Land NÖ getragen, für die Grundeinlösung hat die Marktgemeinde Lichtenau aufzukommen.


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