Bürgermeister im Interview: Gemeinde wächst weiter
LICHTENAU. Bürgermeister Andreas Pichler steht seit zehn Jahren an der Spitze des Rathauses. Tips sprach mit ihm über die bedeutendsten Projekte und die Weiterentwicklung der Gemeinde.

Tips:Was sind aktuell die wichtigsten Projekte der Gemeinde?
Pichler: Da wäre zunächst der Umbau des Gemeindeamts. Postpartner und Bürgerservice kommen zusammen in neue, barrierefreie Räumlichkeiten im Erdgeschoß. In den Amtsräumen oben errichten wir Glastrennwände, um die Privatsphäre der Bürger künftig besser wahren zu können. Weiters laufen die Planungen für die Ortsumfahrung Allentsgschwendt. Für heuer stehen Vorarbeiten an, mit dem Bau wollen wir 2020 beginnen. Außerdem wollen wir ein Sommerfest für Zuzügler ins Leben rufen.
Tips: Wie entwickelt sich denn die Bevölkerungszahl?
Pichler: Wir hatten ein ganz leichtes Plus in den vergangenen fünf Jahren. Speziell der Hauptort wächst schnell, denn wir haben hier letztes Jahr ein neues Siedlungsgebiet erschlossen. Die WET baut Reihenhäuser, der zweite Bauabschnitt hat soeben begonnen. Aktuell haben wir keine leerstehenden Objekte.Lichtenau ist als Wohnort durchaus attraktiv.
Tips:Was macht aus Ihrer Sicht die Wohnqualität hier aus?
Pichler: Man bekommt bei uns alles, was man zum täglichen Leben braucht. Wir haben Nahversorger, Ärzte und liegen mit der Nähe zur B 37 auch verkehrstechnisch güstig. Die umliegenden Bezirksstädte erreicht man in relativ kurzer Zeit. Außerdem haben wir einen viergruppigen Kindergarten und bei der Kleinkindbetreuung eine Kooperation mit Gföhl und Rastenfeld.
Tips:Wie funktioniert die politische Zusammenarbeit?
Pichler: Sie funktioniert wirklich gut. Die SPÖ ist überall mit eingebunden. Es passt perfekt. Bei uns steht der Bürger im Vordergrund, nicht die Parteipolitik.
Tips: Sie sind jetzt seit zehn Jahren Bürgermeister. Treten Sie bei der kommenden Gemeinderatswahl nochmal an?
Pichler: Auf jeden Fall. Ein paar Visionen habe ich noch und Freude macht“s mir ebenfalls. Einiges ist uns schon gelungen und einiges haben wir noch zu tun.


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