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LICHTENBERG. Im Gespräch mit Tips erzählt die Lichtenberger Vizebürgermeisterin Melanie Wöss über ihr vielschichtiges Engagement in der Gemeinde und im Bezirk und was ihr dabei ganz besonders wichtig ist.

Melanie Wöss kommt aus Lichtenberg. Foto: Paul Hamm
Melanie Wöss kommt aus Lichtenberg. Foto: Paul Hamm

Bereits mit 14 Jahren begann das Engagement der heute 31-jährigen Lichtenbergerin Melanie Wöss in der Gemeinde. Damals im Rahmen der im Ort neugegründeten JVP. Heute, zirka 17 Jahre später, ist Wöss nicht nur Vizebürgermeisterin in Lichtenberg, sondern auch in weiteren Bünden – unter anderem beim ÖAAB und den ÖVP-Frauen – im Einsatz. Weiters arbeitet sie für den Nationalratsabgeordneten Michael Hammer. Neben ihren politischen Funktionen engagiert sich die fleißige Lichtenbergerin außerdem etwa beim Volksbildungswerk, ist Teil des Bücherei-Teams und gibt Englisch-Unterricht im Kindergarten und in der Volksschule.

Den Spaß nicht verlieren

Bei all diesen Tätigkeiten liegt es Wöss dabei besonders am Herzen, in der Gemeinde aktiv zu sein. „In der Gemeinde bekommst du einfach so viel zurück und nachdem ich ja auch im Kindergarten und in der Volksschule Englisch unterrichte, habe ich auch immer einen guten Bezug zu den Kindern und das gibt einem immer viel zurück. Wichtig sei der 31-Jährigen im Allgemeinen, Freude an der Arbeit zu haben: „Alle die mich kennen, wissen, wenn ich etwas gerne mache, dann mache ich es mit vollem Einsatz und schaue, dass ich über 100 Prozent gebe. Und wenn ich irgendwann einmal das Gefühl habe, dass mir etwas keine Freude mehr macht, dann habe ich immer gesagt, dann höre ich auf. Bis jetzt habe ich noch nichts aufhören brauchen, also es macht alles noch Spaß.“

Gerade in der Politik hält es die Lichtenbergerin außerdem für unerlässlich, bodenständig zu bleiben und stets den Kontakt zu den Menschen zu suchen, um zu erfahren, was sie beschäftigt. Keinesfalls will sich die 31-Jäh­rige verstellen oder verbiegen müssen. „Ich sage immer, man muss ehrlich sein. Die Leute sind nicht dumm, die merken, wenn du ihnen etwas vorspielst. Und wenn du es ehrlich mit ihnen meinst und gut bist zu den Leuten, dann kommt irrsinnig viel zurück. Und das spüre ich in Lichtenberg und darum geht es mir so gut, darum macht es mir so viel Spaß.“

Aktive Familie

Den ehrenamtlichen Einsatz bekam die bekam die Lichtenbergerin übrigens bereits von Kindesbeinen an mit. „Meine Familie ist auch ehrenamtlich aktiv und wenn man das immer so vorgelebt bekommt, dann wächst man da auch hinein.“ Die Familie sei es auch, der die Vizebürgermeisterin viel verdanke:. „Ich habe eine Familie, die total hinter mir steht. Und egal ob das mein Ehemann ist oder meine Eltern. Wenn ich sage, wir haben da eine Veranstaltung – die sind alle da. Und das ist total klasse. Denn wenn ich nach Hause komme, dann weiß ich, dass ich mich nicht rechtfertigen muss, weil ich jetzt stundenlang etwas organisiert habe. Sondern da ist jemand, der mir Halt gibt und der mich stärkt. Und ich sage, ohne die Familie, ohne dem, was ich privat an Kraft von der Familie bekomme, ginge vieles gar nicht. Da nehmen sie mir irrsinnig viel ab. Und deswegen schaue ich auch immer, dass es der Familie gut geht, das ist mir total wichtig“, so Wöss. 

„Für mich heißt es denn ganzen September einfach Vollgas zu geben“

Auch im kommenden Wahlkampf will sich die Lichtenbergerin stark engagieren. Denn das Ziel, die Nummer eins zu werden, würde man nicht einfach so erreichen, betont Wöss: „Für mich heißt es den ganzen September einfach Vollgas geben. Für uns gibts ein klares Ziel - und das ist egal auf welcher Ebene - wir wollen klare Nummer eins werden. Und das wird man nicht einfach von selbst, da muss man viel mit den Leuten reden.“ Dabei dürfe man auch keine Diskussionen scheuen - diese zu vermeiden sei ein Fehler, der ihrer Ansicht nach oft gemacht werde. 


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