Corona: Gestrandet am Ende der Welt

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Andreas Hamedinger Andreas Hamedinger, Tips Redaktion, 26.03.2020 10:13 Uhr

NEUSEELAND/LICHTENBERG bei LINZ. Es hätte eine Traumreise werden sollen: Mit dem Wohnmobil durch Neuseeland, dann noch die Einzigartigkeit Australiens erleben. Doch die Corona-Pandemie durchkreuzte die Pläne von Klaus und Anneliese Walcherberger aus Lichtenberg.

„Wir sitzen in unserem Quartier in Auckland fest und wissen eigentlich nicht, wie es genau weiter geht“, erzählt Klaus Walcherberger, der dank des Internets auch jetzt mit seinen Verwandten und Freunden in Österreich kommunizieren kann, auch wenn die Zeitverschiebung das Vorhaben erschwert: In Neuseeland ist es schon abends, während in Europa das Leben erwacht. Leben in Zeiten von Corona ist relativ, auch am Ende der Welt: „Nicht lebensnotwendige Geschäfte sind gesperrt und die Straßen menschenleer. Das ging eigentlich schlagartig, auch wurden die Schulen quasi von einem Tag auf den anderen geschlossen.“

Hoffen auf baldigen Heimflug

So darf man auch in Auckland das Haus nur verlassen, um Einkäufe zu tätigen oder den Arzt zu besuchen. „Manche weichen einem auf der Straße aus, die Verkäufer tragen Schutzmasken. Die Versorgung mit Lebensmitteln ist gut. Ich denke die Situation ist mit derer in Österreich zu vergleichen“, erzählt das Ehepaar, das sich im Internet Informationen über die Situation in der Heimat verschafft. „Wir wären jetzt froh daheim zu sein“, erklären beide, die aber noch nicht wissen, wie die Odyssee ein Ende findet. „Unser gebuchter Heimflug ist zurzeit noch immer bestätigt. Aber wir haben schon Kontakt mit dem Außenministerium aufgenommen. Die organisieren einen Heimflug – aber nähere Informationen haben wir zurzeit noch nicht.“

Nicht auf jeden Euro schauen

Dass man in einer ähnlichen Situation mit den österreichischen Behörden umgehend Kontakt aufnehmen soll – wenn man es noch nicht getan hat – ist für beide selbstverständlich. Sie haben aber noch einen Ratschlag: „Wenn es das Budget erlaubt, sollte man in einer derartigen Situation nicht auf jeden Euro schauen und sich ein möglichst großes Zimmer leisten. Schließlich ist man nicht in der Lage das Quartier zu verlassen und man weiß nicht wie lange es bis zur Heimreise dauert.“

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