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LINZ-LAND. Eine Frau fiel kürzlich auf einen Betrüger rein, der sie um einen großen Geldbetrag brachte. Die Polizei warnt vor derartigen Vorfällen.

Die Polizei warnt vor Online-Betrügern. (Foto: Volker Weihbold)
Die Polizei warnt vor Online-Betrügern. (Foto: Volker Weihbold)

Unter dem Vorwand, ihr Konto sei gesperrt worden, schickte ein bislang unbekannter Täter einer 44-Jährigen aus dem Bezirk Linz-Land per SMS einen gefakten Link zur Website ihrer Hausbank. Die Frau gab daraufhin auf dieser Website ihre Kontodaten ein, in dem Glauben, sie könne dadurch ihr Konto sichern. Dadurch wurden innerhalb von fünf Tagen insgesamt zwölf Überweisungen vom Girokonto der 44-Jährigen durch den unbekannten Täter auf acht verschiedene Konten getätigt. Der Frau entstand ein Gesamtschaden im fünfstelligen Euro-Bereich.

Sicherheitstipps

Da diese Fälle nicht selten auftreten, warnt die Polizei nun erneut vor solchen Betrügern und gibt Sicherheitstipps: Banken verlangen niemals persönliche Zugangsdaten, weshalb man bei derartigen E-Mails oder Anrufen misstrauisch bleiben sollte. Mit der Hausbank sollte Rücksprache gehalten und diese im Schadensfall zuerst kontaktiert werden, bevor Anzeige erstattet wird - denn eine mögliche Schadensminimierung solle Vorrang haben.


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