Schüsse aus Auto: Hochzeitskonvoi löste Großeinsatz der Polizei auf A1 bei Allhaming aus (Update 10.6., 19.45 Uhr)
ALLHAMING. Ein Hochzeitskonvoi hat Samstagnachmittag einen Großeinsatz der Polizei auf der A1 bei Allhaming ausgelöst. Ersten Informationen zufolge soll mit einer Schreckschusswaffe mehrmals aus einem Auto heraus geschossen worden sein

Die Polizei stoppte den Konvoi am Autobahnrastplatz Allhaming Süd in Allhaming. Die Personen wurden dort von einem größeren, schwer bewaffneten Polizeiaufgebot in Empfang genommen. Der Autobahnrastplatz war für die Dauer des Einsatzes gesperrt.
Update
Die Hochzeitskolonne, bestehend aus etwa zehn Autos, fuhr über die Autobahnauffahrt Regau auf die A1 auf. Während der Fahrt gaben zwei der Mitfahrer mehrere Schüsse mit ihren Schreckschusswaffen ab. Die Kolonne wurde anschließend auf dem Rastplatz Allhaming Süd von der Polizei angehalten. Die beteiligten Fahrzeuge wurden durchsucht, die Beamten fanden zwei Schreckschusswaffen, zwei Kampfmesser und eine verbotene Waffe.
Die Beschuldigten, ein 27-jähriger Ukrainer, ein 36-jähriger Österreicher, ein 31-jähriger Russe und ein 22-jähriger Syrer, wurden anschließend auf die Autobahnpolizeiinspektion Wels zur Vernehmung verbracht. Abschließende Bilanz nach der Erstbearbeitung des Sachverhaltes: 30 Identitäts-Feststellungen, zehn Fahrzeugdurchsuchungen, fünf Gerichtsanzeigen, drei erkennungsdienstliche Behandlungen, Ausspruch von vier vorläufigen Waffenverboten und zahlreichen Verwaltungsanzeigen werden an die zuständige Bezirkshauptmannschaft vorgelegt.Die vier Beschuldigten stammen aus Linz und aus dem Bezirk Linz-Land.


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